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„Risse“ durch den VfB Stuttgart : Ein tief zerrütteter Verein

Mittendrin: der Stuttgarter Vorstandsvorsitzende Thomas Hitzlsperger Bild: dpa

Der Streit in der Führungsetage des VfB Stuttgart scheint vorerst beigelegt, doch der Konflikt schwelt weiter. Echten Teamgeist zeigt der Aufsteiger nur auf dem Rasen. Was steckt dahinter?

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          Beim VfB Stuttgart läuft es rund. Zumindest in sportlicher Hinsicht, und stellvertretend für den Aufschwung des Aufsteigers steht Stürmer Saša Kalajdžic. Kaum war der Österreicher als dezidierter Nachfolger von Mario Gomez für die Mission Wiederaufstieg verpflichtet worden, hatte er sich im Juli 2019 schwer verletzt – Kreuzbandriss, Innenbandriss, Außenmeniskusriss, alles im linken Knie. Ein „Schock“ für den Verein, sagte damals Sportdirektor Sven Mislintat.

          Bundesliga
          Jan Ehrhardt
          Sportredakteur.

          Erst 262 Tage später und nach 28 verpassten Pflichtspielen seiner Mannschaft konnte er wieder mitwirken. Sein Anteil am folgenden Aufstieg war marginal – Kalajdžic brachte es bis zum Saisonende nur auf sechs Einsätze, ihm gelang gerade einmal ein Treffer. Mittlerweile aber hat er sogar den Rekord einer Stuttgarter Vereins-Ikone eingestellt. Am vergangenen Wochenende traf er gegen Hoffenheim im siebten Spiel in Serie; das gelang zuletzt Fredi Bobic in der Saison 1995/96.

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