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1:1 in Stuttgart : Leipzig verpasst das zweite Tor

  • Aktualisiert am

Die RB-Spieler mit enttäuschten Gesichtern nach dem Spiel. Bild: dpa

In der ersten Halbzeit hält Stuttgart noch mit, Leipzig fehlt offensiv die Ideen. Doch im Anschluss werden die Leipziger immer stärker – müssen sich aber trotzdem mit nur einem Punkt abfinden.

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          Timo Werner fast da, der erste Sieg aber noch nicht: RB Leipzig hat zum Start der Saison einen Dämpfer hinnehmen müssen. Der Pokalsieger kam in seinem Auftaktspiel am Sonntag beim VfB Stuttgart nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus und präsentierte sich nur phasenweise wie eine Mannschaft, die laut eigenem Anspruch an der Spitze stehen möchte. Die Punkteteilung trübte ein wenig die Vorfreude auf die erwartete Rückkehr von Timo Werner, der unmittelbar vor einem Wechsel zu seinem ehemaligen Klub steht.

          Bundesliga

          Leipzig ging durch Christopher Nkunku früh in Führung (8. Minute). Der „Spieler der Saison“ knüpfte nahtlos an seine 2021/22 gezeigten Leistungen an, als er 35 Torbeteiligungen in 34 Spielen verbuchte. Den verdienten Ausgleich für den zwischenzeitlich stark spielenden VfB erzielte Naouirou Ahamada (31.). VfB-Torhüter Florian Müller brachte die Leipziger Stürmer mit starken Paraden schier zum Verzweifeln.

          Leipzigs Trainer Domenico Tedesco musste sich in der Vorbereitung mit der hohen Anzahl an Gegentoren auseinandersetzen. Jeweils fünf waren es im Testspiel gegen den FC Liverpool (0:5) und im Supercup gegen den FC Bayern München (3:5).

          Vergebliche Suche

          Der Trainer reagierte auf die jüngsten Misserfolge und baute unter anderem auf den von der TSG 1899 Hoffenheim gekommenen David Raum. Abräumer Konrad Laimer musste passen. Er war einen Tag vor dem Duell im Training umgeknickt, erklärte Tedesco. Die auf insgesamt vier Positionen veränderten Leipziger starteten spielfreudig und belohnten sich prompt. Nach einer Ablage von Dani Olmo traf Nkunku. Die Chance auf eine noch höhere Führung vergab Lukas Klostermann (13.).

          Der VfB suchte zunächst vergeblich nach einem Mittel. Die Mannschaft von Pellegrino Matarazzo, die sich in der Vorsaison erst in der Nachspielzeit des letzten Spieltags gerettet hatte, biss sich erst nach einer Viertelstunde ins Spiel.

          Rasenballsport Leipzig steht wohl kurz vor der Verpflichtung von Timo Werner.
          Rasenballsport Leipzig steht wohl kurz vor der Verpflichtung von Timo Werner. : Bild: dpa

          Der flinke Silas Katompa Mvumpa ging gegen Willi Orban etwas zu ungestüm zu Werke und schob den Ball anschließend auch noch am Tor vorbei (18.). Besser machte es Ahamada. Vorlagengeber Sasa Kalajdzic war neben Torwart Müller die zweite Veränderung im Vergleich zum Weiterkommen im DFB-Pokal, als die Schwaben sich zu einem 1:0-Erfolg beim Drittligaklub SG Dynamo Dresden mühten.

          Durch einen Vorstoß von Konstantinos Mavropanos drehte der VfB kurz vor der Pause beinahe noch das Spiel. Mit seinem Distanzschuss scheiterte der griechische Innenverteidiger aber am Pfosten. Leipzig hatte zwar mehr Ballbesitz. Es fehlte jedoch an kreativen Ideen. Eine mögliche Lösung bahnt sich offenbar an. Der deutsche Nationalspieler Werner stand bei seinem Stammverein FC Chelsea nicht im Aufgebot.

          Wie die „Bild“ unmittelbar vor dem Anpfiff vermeldete, soll die Rückholaktion des Torjägers kurz bevorstehen. „Fix ist grundsätzlich für mich ein Deal, wenn er unterschrieben ist. Ich kann sagen: Wir haben keinen neuen Spieler verpflichtet und nirgendwo etwas unterschrieben“, sagte Geschäftsführer Oliver Mintzlaff am Sonntag bei DAZN.

          In Stuttgart musste RB ohne Werner auskommen. Zielstrebiger wurde das Angriffsspiel nach dem Seitenwechsel erst nach einer Stunde. Bei einem Schuss von Hugo Novoa rettete Müller (62.), und auch gegen Nkunku blieb der Torhüter drei Minuten später der Sieger. Der Druck der Gäste nahm stetig zu.

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