https://www.faz.net/-gtm-9ee9z

Unverständnis bei Kovac : „Das ist ein Ding der Unmöglichkeit“

  • Aktualisiert am

Bayern-Trainer Niko Kovac ärgert sich über frühe Trainer-Diskussionen. Bild: dpa

Am Wochenende treffen in der Bundesliga München und Leverkusen aufeinander. Bayern-Coach Niko Kovac stellt sich dabei vor Leverkusens Trainer, der nach nur zwei Spieltagen in die Kritik geraten war.

          Niko Kovac hat mit Unverständnis auf die Kritik an Leverkusens Coach Heiko Herrlich reagiert und einen maßvolleren Umgang mit Trainern angemahnt. „Das ist ein Ding der Unmöglichkeit, dass man einen Trainer nach zwei Spieltagen in Frage stellt – egal welche Ansprüche man hat“, sagte der Trainer des deutschen Fußball-Meisters FC Bayern München am Freitag.

          Nach dem Fehlstart von Bayer Leverkusen in die neue Bundesliga-Saison mit Niederlagen gegen Borussia Mönchengladbach und den VfL Wolfsburg hatte es auch zum Unverständnis von Sportchef Rudi Völler Kritik an der Arbeit von Herrlich gegeben. „Dass die Kritik so hochschlägt, wundert und enttäuscht mich. Ich finde es nicht angebracht, dass man einen Trainerkollegen nach zwei Spieltagen so in eine Ecke stellt, anfährt“, sagte Kovac.

          „Wo kommen wir hin, wenn wir jetzt anfangen, einen Trainer, der erfolgreich war, nach zwei Spieltagen in Frage zu stellen.“ Man sollte versuchen, „schon ein bisschen sachlich und fachlich an die Sache ranzugehen“.

          Erstmals seit 24 Jahren startete Bayer wieder mit zwei Niederlagen in eine Bundesliga-Saison, es droht der erstmalige Absturz auf den letzten Tabellenplatz seit fast 36 Jahren. „Es ist ein schmaler Grat zwischen Erfolg und Misserfolg. Wir werden uns nicht täuschen lassen von den null Punkten, uns erwartet ein harter Kampf“, sagte Kovac.

          Leverkusens Trainer Heiko Herrlich steht nach dem verpatzten Saisonbeginn in der Kritik.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Brexit-Debakel : Jetzt wird der Brexit lästig

          Nach der Chaos-Woche in London steht die britische Regierung jetzt endgültig im Regen. Doch politisch sind viele Akteure Lichtjahre voneinander entfernt. Wie lange noch?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.