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1:1 bei Hoffenheim : Hennings und das späte Glück der Fortuna

  • Aktualisiert am

Auf Rouwen Hennings kann sich Düsseldorf verlassen. Bild: EPA

Nach dem 1:5-Debakel gegen Mainz führt die TSG im zweiten Heimspiel in Serie schon früh gegen Düsseldorf. Doch die Hoffenheimer legen nicht nach. Und der Torjäger der Fortuna ist spät zur Stelle und gleicht aus.

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          Rouwen Hennings hat Fortuna Düsseldorf in der Fußball-Bundesliga mit einem späten Tor einen Punkt gesichert und sein Team damit vor dem nächsten Rückschlag im Abstiegskampf bewahrt. Der Angreifer traf beim 1:1 (0:1) bei der TSG 1899 Hoffenheim am Samstag in der 87. Minute und verhinderte mit seinem zehnten Saisontor auch einen abermaligen Sprung der Kraichgauer auf die internationalen Plätze. Vor 25.427 Zuschauern hatte Hoffenheims Tor-Garant Andrej Kramaric (6.) zuvor mit seinem vierten Treffer in seinem vierten Spiel die Gastgeber in Führung gebracht. Erfolgreicher ist kein anderer Hoffenheimer Spieler.

          Bundesliga

          Während die TSG nach dem 1:5 gegen Mainz abermals wichtige Punkte gegen einen Abstiegskandidaten verlor, verhinderte Düsseldorf sieben Tage nach dem herben 0:4 gegen den FC Bayern die nächste Niederlage. Das Team von Trainer Friedhelm Funkel ist zwar seit sechs Auswärtsspielen ohne Sieg, kann den späten Punktgewinn von Sinsheim aber als Erfolg verbuchen. Für die kommenden Partien in Dortmund und gegen Leipzig muss dennoch eine deutliche Leistungssteigerung her – ebenso wie bei den Hoffenheimern im Duell mit dem früheren Trainer Julian Nagelsmann und RB Leipzig am kommenden Samstag.

          Hoffenheims Schreuder musste kurzfristig Benjamin Hübner ersetzen, der wegen eines grippalen Infekts ausfiel. Für ihn spielte Ermin Bicakcic. Doch das fiel in den ersten 45 Minuten überhaupt nicht auf, weil die auf sechs Positionen veränderten Düsseldorfer in der Offensive nahezu überhaupt nichts auf die Reihe bekamen.

          Nach dem Führungstor von Kramaric dank einer klasse Vorarbeit von Mittelfeldmotor Florian Grillitsch war die erste Halbzeit überhaupt von überschaubarer Attraktivität. Viele Stockfehler und zahlreiche Unterbrechungen prägten das Geschehen, gefährliche Torraumszenen und präzise Spielzüge waren nicht nur Mangelware, sie waren Fehlanzeige. Vereinzelt pfiffen Hoffenheims Fans gar gegen die in Führung liegende eigene Mannschaft, die wieder und wieder Torhüter Oliver Baumann anspielte, statt mal etwas nach vorne zu wagen.

          Attraktiver wurde es erst nach der Pause, als die Gäste etwas mehr nach vorne versuchten. Die mit nach vorne gerückten Innenverteidiger Andre Hoffmann (47.) und Kaan Ayhan (49.) vergaben aussichtsreiche Gelegenheiten im Strafraum. Auf der Gegenseite musste Düsseldorfs Torhüter Zack Steffen einen wuchtigen Schuss von Hoffenheims Jürgen Locadia (52.) entschärfen.

          Der flotte Start erwies sich aber als kurzes Zwischenhoch, das Niveau flachte in der Folge wieder deutlich ab. Düsseldorf bekam trotz mehrerer Offensivwechsel nicht viel hin, Hoffenheim vergab nach einer Ecke eine Dreifachchance (69.) – erst gegen Steffen, dann an die Latte und schließlich über das Tor. Es passte zur Partie. Bestraft wurde die mangelnde Kaltschnäuzigkeit durch Hennings mit einem Schuss ins lange Eck und dem Ausgleich.

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