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Fußball-Transfermarkt : Schattenseite der Schlossallee

  • -Aktualisiert am

Wo spielt Kylian Mbappé bald? So viel ist sicher: nicht in der Bundesliga Bild: AFP

Die Bundesliga verliert an Attraktivität. Beim Monopoly der von Scheichs und Milliardären unterstützten Topadressen werden die deutschen Klubs zunehmend abgehängt.

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          Aufhören, wenn es am schönsten ist? Diese Kunst beherrschen im Fußball wenige. Auch der „Prinz“ hat es nicht geschafft. Als er zum letzten Mal in Berlin nennenswert in Erscheinung trat, flossen hinterher die Tränen. Bei ihm, aber auch den Mitstreitern und Anhängern der Frankfurter Eintracht, die ihn feierten als Anführer einer wilden Horde, die den FC Bayern im Pokalfinale so lange piesackte, bis der Underdog die Sensation vollbracht hatte. Seitdem ist einiges passiert. Aktuell sieht es weder für Kevin Prince Boateng noch für seinen damaligen Klub und seinen jetzigen ähnlich glänzend aus.

          Bundesliga

          Für fünf Vereine hat der Globetrotter die Knochen hingehalten, seit er nach dem Coup vom 19. Mai 2018 die Hessen wieder verließ. Nichts deutet darauf hin, dass der Profi, der in jüngeren Jahren viele Verteidiger durch seine Physis beeindruckte, noch die Fitness mitbringt, die nötig wäre, um eine Hauptrolle bei der Hertha auszufüllen; auch beim 0:5 in München war er – angeschlagen – nicht mit von der Partie.

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