https://www.faz.net/-gtm-1509q

Transfer-Ticker : Mainz nimmt Fathi - 96 holt Koné - Robinho fliegt

Zwischen den Geldstücken: Wer wechselt auf den letzten Drücker noch den Arbeitgeber? Bild: Dieter Rüchel

Um Mitternacht endete die Transferperiode II. Hannover und Mainz kauften gut ein. Robinho kam per Helikopter. Manchester City verschlief einen Großtransfer. Und Dusko Tosic verärgerte alle. Der Tag auf dem Fußball-Basar zum Nachlesen.

          17 Min.

          Um Mitternacht endete die Transferperiode II. FAZ.NET hat den Tag bis zum späten Schluss begleitet. Fazit: Ein Cristiano Ronaldo ging nicht über den Ladentisch. Aber viele kleine und etwas größere Korrekturen am Kader wurden vorgenommen. Nun können noch vertragslose Spieler geholt werden - ansonsten müssen die Klubs mit dem jetzigen Personal durchspielen bis Saisonende.

          Tobias Rabe

          Verantwortlicher Redakteur für Sport Online.

          00.00 Uhr: Abpfiff!!! Das war's. Wie immer am letzten Tag der Transferperiode gab es einige interessante und auch unerwartete Wechsel. Es hat jedenfalls viel Spaß gemacht. Vielen Dank an alle in der weiten Fußballwelt, die sich per Mail beteiligt haben. Und nun ja, was sollen wir sagen, Lothar Matthäus ist noch nicht irgendwo untergekommen. Aber das ist nicht schlimm. Für ihn gibt es keine Wechselfrist.

          23.45 Uhr: So, fünfzehn Minuten noch. Wer jetzt nicht zuschlägt, muss bis zum Sommer warten. Gibts es noch HInweise? Auf welcher Geschäftsstelle brennt noch Licht? Welcher Manager ist gerade mit Aktenkoffer und Handy am Ohr zum Flughafen gefahren? Und vor allem: Wird der KFC Uerdingen, nachdem er heute morgen zuallererst dran war (siehe 10.16 Uhr), auch zuallerletzt dran sein?

          Robinho ist zurück in Brasilien: Beim FC Santos schwebte er per Helikopter ein - standesgemäß

          23.25 Uhr: Investoren können so einige Vorteile mitbringen, zum Beispiel eine prall gefüllte Geldbörse. Dumm, wenn sie zum entscheidenden Zeitpunkt nicht erreichbar sind. So passierte es dem neu-reichsten Klub der Welt, Manchester City. Der Argentinier Fernando Gago sollte, wie etwa der Guardian berichtet, für 18 Millionen Euro von Real Madrid geholt werden. Doch von Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan - gut, dass sein Name nicht auf das Trikot beflockt werden muss - konnte keine Zustimmung eingeholt werden. Und so platzte der Transfer.

          23.05 Uhr: Viel wird sich wohl nicht mehr tun. Wer aber vielleicht für seinen Heimatverein in der siebten Liga noch einen beinharten Libero oder flinken Flügelstürmer braucht, sollte noch schnell einen Blick auf die aktuelle Transferliste der Deutschen Fußball Liga (DFL) werfen. Einige dort haben einen neuen Klub gefunden, andere aber noch nicht. Also: Wer will nochmal, wer hat noch nicht. Die Preise fallen.

          22.40 Uhr: Und es gibt doch noch Bewegung. Beachtenswert: es handelt sich um einen großen Namen. Aber leider kommt er nicht nach Deutschland. Denn Robbie Keane verlegt seine sportliche Heimat voerübergehend von London nach Glasgow. Der Kapitän der irischen Nationalauswahl wechselt auf Leihbasis von Tottenham zu Celtic. Dort trifft er denn Edson Braafheid wieder, der vom FC Bayern nach Schottland kam (siehe 10.24 Uhr, lange ist es her). Der 29 Jahr alte Keane, der in dieser Saison zwanzig Spiele für die Spurs bestritt und dabei sechs Tore erzielte, war im vergangenen Winter für 13,3 Millionen Euro vom FC Liverpool an die White Hart Lane gewechselt. Für ihn muss Scott MacDonald weichen. Er findet eine neue Mannschaft beim FC Middlesbrough.

          Weitere Themen

          Bryants Witwe rührt zu Tränen Video-Seite öffnen

          Abschied von Ex-NBA-Star : Bryants Witwe rührt zu Tränen

          „Ich werde niemals sehen, wie mein kleines Mädchen den Weg zum Traualtar beschreitet.“ Das sagte die Witwe des ehemaligen NBA-Stars Kobe Bryant in ihrer Trauerrede über ihre 13-jährige Tochter. Diese war zusammen mit ihrem Vater und sieben anderen Menschen Ende Januar bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen.

          Topmeldungen

          Ein Hotel in Wuhan dient auch als Quarantänestation.

          Helfer in Wuhan : Lieber im Hotel als zu Hause schlafen

          Hotelmanagerin Xiao Yaxing leitet vier Hotels in Wuhan. Die Häuser sind derzeit ausgebucht, aber nicht mit Gästen: Yaxing lässt medizinisches Personal dort übernachten. Solch ein Engagement ist in China nicht selbstverständlich.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.