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Trainersuche in München : Flick, Tuchel und die Abmachung beim FC Bayern

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„Thomas ist einer der besten deutschen Trainer“: Hansi Flick Bild: EPA

In der Debatte um einen möglichen neuen Trainer in München schwärmt Hansi Flick von Thomas Tuchel. Auch eine Zusammenarbeit der beiden sei vorstellbar. Dagegen ist ein anderer Kandidat wohl keine Option mehr.

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          In den Spekulationen um die Trainer-Zukunft beim FC Bayern München hat sich Hansi Flick mit großer Hochachtung über Thomas Tuchel von Paris Saint-Germain geäußert. „Ich finde, es sind immer schöne Namen und große Trainer, die ins Gespräch gebracht werden. Thomas ist einer der besten deutschen Trainer. Ich finde die Art und Weise, wie er Fußball spielt und interpretiert, sehr gut“, sagte Flick am Freitag in München. Private Sachen würden allerdings privat bleiben, sagte der 54-Jährige. Das Verhältnis zwischen Tuchel und Flick gilt als sehr gut.

          Bundesliga

          Angesprochen darauf, ob er sich eine Zusammenarbeit mit dem von ihm geschätzten Paris-Trainer Tuchel vorstellen könne, erklärte Flick: „Ich kann mir im Fußball vieles vorstellen und habe schon vieles in meiner Karriere gemacht. Aber das ändert nichts an unseren Vorgaben und unserer Abmachung, die wir getätigt haben“, sagte Flick, der mit der Situation beim deutschen Fußball-Rekordmeister entspannt umgeht.

          „Wir warten ab, wie alles läuft. Ende des Jahres werden wir uns nach dem Spiel gegen Wolfsburg zusammensetzen und gucken, wie wir das analysieren. Und dann schauen wir weiter. Alles andere interessiert mich in dem Moment nicht“, sagte der Trainer des deutschen Fußball-Meisters am Tag vor dem Spiel am Samstag (15.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Bundesliga und bei Sky) bei Bundesliga-Tabellenführer Borussia Mönchengladbach.

          Laut einem Bericht der „Bild“ ist der frühere Tottenham-Trainer Mauricio Pochettino kein Kandidat beim FC Bayern. Der frühere Profi, der kein Deutsch spricht, was die Arbeit für einen Münchner Trainer erschwert, hatte selbst nach seinem Rauswurf bei Tottenham im November erklärt, in Europa bleiben zu dürfen. Aktuell gilt er als heißer Anwärter auf den Trainerjob bei Manchester United, sollte Ole Gunnar Solskjaer diesen aufgrund der ausbleibenden Erfolge verlieren.

          Angesprochen auf Visionen, wie etwa der als Meister mit dem FC Bayern, ließ sich Flick nicht locken. Der „nächste Step“ nach den folgenden Spielen werde in der Winterpause folgen, wenn über die weitere Zukunft befunden werden, sagte der langjährige Assistent von Bundestrainer Joachim Löw – und ergänzte später mit Blick auf Meisterehren. „Wenn es dann so weit ist, dürfen sie mich gerne nochmal fragen.“

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