https://www.faz.net/-gtm-to4v

Trainerstimmen : Meyer: „Wir werden ihn erschießen“

  • Aktualisiert am

1. FC Nürnberg - Borussia Dortmund

Hans Meyer (1. FC Nürnberg): Wir haben uns in der ersten Halbzeit das Spiel aufdrücken lassen und die Dortmunder mit unserer Passivität stark gemacht. Ich muß meine Mannschaft loben: Wir sind in der zweiten Halbzeit zurückgekommen und haben ins Spiel gefunden. Aufgrund der zweiten Halbzeit wäre der Sieg nicht unverdient gewesen. Aber wenn man alles zusammen nimmt, dann hat sich Dortmund schon das Unentschieden verdient. Wir werden jetzt herausfinden, wie das Ausgleichstor zu Stande gekommen ist. Wenn wir denjenigen rausfinden, der es verschuldet hat, werden wir ihn erschießen.

Bert van Marwijk (Borussia Dortmund): In den ersten Minuten sind wir zu viel durcheinander gelaufen, danach haben wir das aber gut gelöst. Wir haben gut gestanden und viel besser gespielt als die letzten Spiele. Das war für mich ein gutes Signal. In der zweiten Halbzeit hätte Nürnberg nach dem Elfmeter höher führen können, aber wir haben anschließend mit mehr Risiko gespielt und dann auch hochverdient das 1:1 geschossen.

Energie Cottbus - Hertha BSC Berlin

Petrik Sander (Energie Cottbus): Wir sind gut ins Spiel gekommen. Das, was wir uns vorgenommen hatten, haben wir gut umgesetzt, auch wenn wir zunächst die spielerische Überlegenheit von Hertha anerkennen mußten. Beim verschossenen Elfmeter hatte ich schon vorher auf der Bank ein schlechtes Gefühl gehabt. Danach hat uns Tomislav Piplica im Spiel gehalten. Sein gehaltener Schuß gegen Ellery Cairo war weltklasse. Über die Rote Karte gegen Herthas Okoronkwo habe ich mich gar nicht so sehr gefreut, weil die Spieler dann oftmals einen Schritt weniger tun. Aber wir haben das gut gelöst.

Falko Götz (Hertha BSC Berlin): „Wir sind von Beginn an nicht ins Spiel gekommen und haben Cottbus zunehmend stark gemacht. Nach dem Rückstand haben wir sogar richtig schlecht gespielt. Wir fühlen uns vom Schiedsrichter aber auch klar benachteiligt. Die Elfmeter-Entscheidung hat er sehr leichtfertig getroffen. Ich habe mich aber noch mehr aufgeregt, als Yildiray Bastürk nach einem nicht gegebenen Foul ausgewechselt werden mußte. Ich bin schon etwas länger im Geschäft, aber vorher noch nie auf die Tribüne geschickt worden. Nach dem 0:1 haben wir mehr riskiert, da kann man dann durchaus in einen Konter laufen.

VfL Bochum - VfL Wolfsburg

Marcel Koller (VfL Bochum): Es war ein absolutes Scheiß-Spiel. Wir wußten, daß wir Druck machen mußten, weil Wolfsburg mit nur einem Stürmer auflief und die Räume eng sind. Doch wir waren zu weit hinten und nicht da, wo es weh tut, und wir waren zu langsam, um diesen Riegel zu knacken.

Klaus Augenthaler (VfL Wolfsburg): Das Beste war der Schlußpfiff. Wir haben eigentlich ganz gut begonnen, und danach hatten wir plötzlich Fehlpässe, Ballverluste, und in der zweiten Hälfte haben wir nicht gemerkt, daß wir einen Mann mehr auf dem Feld hatten.

Weitere Themen

Topmeldungen

Abendrot über Windenergieanlagen im Windpark «Odervorland» im Landkreis Oder-Spree.

Energiewende in Europa : Erstmals mehr Ökostrom als fossiler in der EU

Europa steigt gleichzeitig aus Kohle, Atomkraft und Mineralöl aus. Das müssen erneuerbare Energien auffangen. Im vergangenen Jahr wurde die Stromversorgung erstmals mehr aus erneuerbaren als aus fossilen Quellen gewonnen.
 Ein Schild weist am 20.10.2008 darauf hin, dass Fußgänger links eine Treppe und Rollstuhlfahrer rechts eine Auffahrt benutzen können.

Zusammenhalt in Corona-Zeiten : Die Schere geht auseinander

Die Corona-Pandemie geht an keiner Familie spurlos vorüber. Für Familien mit besonderem Unterstützungsbedarf wird Teilhabe noch schwieriger zu erreichen. Viele Angebote wurden zurückgefahren. Ein Gastbeitrag.

Quarterback Tom Brady : Der Super-Bowl-Macher

Tom Brady, der älteste aktive Spieler der NFL, führt Tampa Bay ins Finale. Für die Buccaneers ist es das erste seit 2003 – für den überragenden Quarterback schon das zehnte. Wie hat er das geschafft?
„Ich habe bisher alles gut weggesteckt“: Andrea Petkovic wartet in Melbourne auf das Ende der Quarantäne (Bild aus dem Sommer in Berlin).

Andrea Petkovic im Gespräch : „Wir sind so indoktriniert“

Auch Andrea Petkovic sitzt vor den Australian Open in Melbourne in einem Hotel in Quarantäne. Im Interview spricht sie über die neue Lust auf Tennis, ihre Lehren aus der Welt der Literatur und ihre Rolle in der exzessiven Marktwirtschaft.

Newsletter

Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.