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Trainerstimmen : Meyer: „Viele Spieler nicht richtig auf dem Platz“

  • Aktualisiert am

Doll: „Haben uns als Mannschaft gut präsentiert” Bild: dpa

„Das einzig Positive war, dass wir nur drei Gegentore kassiert haben“, sagte Dieter Hecking nach dem 0:3 in München. Michael Skibbe freute sich derweil über den souveränen Auftritt seines Teams. Die Trainerstimmen.

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          „Das einzig Positive war, dass wir nur drei Gegentore kassiert haben“, sagte Hannovers Trainer Dieter Hecking nach dem 0:3 in München. Michael Skibbe freute sich derweil über den souveränen Auftritt seiner Leverkusener. „Vieles, was wir uns vorgenommen haben, konnten wir auch umsetzen.“ Die Trainerstimmen des 3. Spieltages im Überblick:

          Bayern München - Hannover 96 3:0

          Ottmar Hitzfeld: „Die erste Halbzeit war bis zur Führung ein hartes Stück Arbeit. In der zweiten Hälfte war unsere Überlegenheit in Überzahl sehr groß, das hat Spaß gemacht. Wir haben sehr gezielt nach vorne gespielt, auch wenn wir die ein oder andere Möglichkeit nicht verwerten konnten. Der Schlüssel unseres Erfolges ist aber auch, das wir in der Defensive sehr gut organisiert sind.“

          Dieter Hecking: „Wir hatten uns mehr erhofft, aber Bayern war die klar bessere Mannschaft. Die Dominanz war zu groß. Nach dem Platzverweis hatten wir nichts mehr entgegenzusetzen. Das einzig Positive war, dass wir nur drei Gegentore kassiert haben.“

          VfB Stuttgart - MSV Duisburg 1:0

          Armin Veh: „In unserer Situation waren die drei Punkte natürlich sehr wichtig. Aber wir haben uns vor allem in der zweiten Halbzeit sehr schwer getan. Da hat man gesehen, dass viele Spieler noch nicht hundertprozentig fit sind und 90 Minuten Volldampf einfach noch nicht möglich ist. Zum Glück hat Mario Gomez mal wieder bewiesen, dass er ein Spiel alleine entscheiden kann.“

          Rudi Bommer: „Ich kann meiner Mannschaft sowohl kämpferisch als auch spielerisch keinen Vorwurf machen. Ich denke, dass wir ein gutes Spiel gemacht haben. Der Unterschied zwischen dem VfB und uns war, dass wir es einfach versäumt haben unsere Chancen konsequent zu nutzen.“

          Arminia Bielefeld - Hertha BSC Berlin 2:0

          Ernst Middendorp: „Das 2:2 in der Vorwoche gegen Frankfurt war wie eine Niederlage, deswegen war die Mannschaft vor dem Spiel sehr unruhig. Ich bin sehr glücklich, dass wir heute alle drei Punkte behalten haben. In der letzten Woche waren alle sehr enttäuscht, heute bin ich vom Torwart bis zu den Einwechselspielern sehr zufrieden.“

          Lucien Favre: „Solche Niederlagen muss man akzeptieren, das kann passieren. Aber in der ersten Hälfte hätten wir längst führen können. Wir müssen schneller spielen und unsere Chancen besser nutzen.“

          1. FC Nürnberg - Werder Bremen 0:1

          Hans Meyer: „Wie schon in den beiden ersten Spielen hat es auch heute nur zu einer guten Halbzeit gereicht. Unsere Leistung war nicht gut, obwohl es lange nach einem 0:0-Spiel aussah. Ich habe viele Spieler in der Mannschaft, die nicht richtig auf dem Platz sind - das ist für mich in dieser krassen Form sehr verwunderlich.“

          Thomas Schaaf: „Angesichts der schwierigen Situation sind wir sehr zufrieden, dass wir erfolgreich nach Hause fahren können. Es war sicher kein hochklassiges Spiel, aber ich bin glücklich damit, dass meine Mannschaft bereit war, die Zweikämpfe anzunehmen, weite Wege zu machen, und für den anderen da zu sein. In der zweiten Hälfte haben wir an Sicherheit gewonnen und am Ende einen höheren Sieg verpasst. Ich freue mich für Martin Harnik, dass er das Tor geschossen hat.“

          Bayer Leverkusen - Karlsruher SC 3:0

          Michael Skibbe: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Spiel meiner Mannschaft. Vieles, was wir uns vorgenommen haben, konnten wir heute auch umsetzen. Wir wollten die schlechten Ergebnisse der letzten Wochen rauslaufen und rausspielen, das ist uns sehr gut gelungen. Wir haben sehr souverän gespielt trotz der angespannten Situation. Die Mannschaft ist mit dem 3:0-Sieg belohnt worden.“

          Edmund Becker: „Dieses Spiel haben wir uns ganz anders vorgestellt, nicht nur vom Ergebnis, sondern auch von der Art und Weise her. Wir waren Leverkusen in allen Belangen unterlegen und nie in der Lage, ihnen Paroli zu bieten. Wir müssen das Spiel analysieren. Es gibt einiges zu tun, vor allem was das fehlerhafte Verhalten betrifft.“

          Borussia Dortmund - Energie Cottbus 3:0

          Thomas Doll: „Wir haben so gespielt, wie ich es mir vorgestellt habe. Wir wollten sofort Zeichen setzen und zeigen, dass wir gewinnen wollen. Wir haben uns auch als Mannschaft gut präsentiert und verdient gewonnen.“

          Petrik Sander: „Das war ein verdienter Sieg für Dortmund. Wir hatten in einigen Phasen gute Kontermöglichkeiten, aber haben das Tor nicht erzwungen. Im nächsten Spiel gegen Nürnberg müssen wir uns anders präsentieren.“

          Eintracht Frankfurt - Hansa Rostock 1:0

          Friedhelm Funkel (Eintracht Frankfurt): „Ich bin natürlich sehr zufrieden mit dem Ausgang des Spiels. Wir haben Hansa in der ersten Halbzeit mit hohem Tempo bewusst unter Druck gesetzt und gezeigt, dass wir unbedingt gewinnen wollen. Wenn wir unsere Chancen durch Köhler und Amanatidis noch vor der Pause besser genutzt hätten, wäre das Spiel da schon entschieden gewesen.“

          Frank Pagelsdorf (FC Hansa Rostock): „Wir haben uns selber in der ersten Halbzeit durch Unkonzentriertheiten unter Druck gesetzt. Wenn es länger 0:0 gestanden hätte, dann hätten wir noch besser ins Spiel gefunden. In der ersten Halbzeit haben wir gewiss nicht gut gespielt. In der zweiten Halbzeit waren wir aber ziemlich gleichwertig. Wenn wir unsere wenigen Chancen besser genutzt hätten, dann wäre sogar ein Unentschieden möglich gewesen.“

          VfL Wolfsburg - Schalke 04 1:1

          Felix Magath (VfL Wolfsburg): „Ich bin mit dem Ergebnis unzufrieden, aber nicht mit meiner Mannschaft. Schalke war das bessere Team, das muss man anerkennen. Auch wenn sie hier bei uns nicht gewonnen haben, bleiben die Schalker für mich ein Meisterschaftskandidat.“

          Mirko Slomka (Schalke 04): „Wenn man so spät den Ausgleich schafft, muss man zufrieden sein. Aber ich bin es in keinster Weise. Ich war überhaupt nicht einverstanden mit der ersten Halbzeit. Wir waren zwar spielerisch überlegen, aber wir hatten keine effektiven Aktionen nach vorne. Das haben wir in der zweiten Halbzeit besser gemacht. Da hatten wir genügend Chancen, das Spiel für uns zu entscheiden.“

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