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FAZ Plus Artikel Das neue Schalke 04 : Klopp-Freund Wagner und die Revolution

  • -Aktualisiert am

Das neue Gesicht des FC Schalke: David Wagner steht für den kompletten Neuanfang. Bild: AFP

Nach einer furchtbaren Saison mit Problemen im Team soll bei Schalke 04 alles besser werden. Dafür gibt es neues Personal – zumindest abseits des Kaders. Die spannendste Figur dabei ist Trainer David Wagner.

          David Wagner ist nicht nur ein sehr gelassener Mann, er fühlt sich auch sehr wohl mit der Rolle im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses – das war nicht zu übersehen an seinem ersten offiziellen Arbeitstag als neuer Cheftrainer des FC Schalke 04. Während sich Michael Reschke, der neue „Technische Direktor“, noch nie wirklich wohlgefühlt hat im Fokus der Kameras, und der nicht mehr ganz so neue Sportvorstand Jochen Schneider kaum weniger angestrengt wirkte bei der Präsentation der Ergebnisse seiner Personalsuche, schien Wagner den Auftritt geradezu zu genießen. Er sei „stolz und happy“, seinen neuen Job anzutreten, und dass der Revierklub nach einer furchtbaren Saison einer Baustelle gleicht, die gerade von einem schweren Unwetter verwüstet wurde, deutete er flugs in einen Vorteil um. Wenn es „18 Stellschrauben“ gebe, an denen man „drehen kann“, sei das für einen Fußballtrainer viel schöner, als wenn man erst mühsam nach Verbesserungsmöglichkeiten suchen müsse.

          Als er seine ausführlichen Erläuterungen mit diesem Bild schmückte, hatte er sich mit einem kleinen Kreis von Journalisten ins Innerste des Vereins begeben, in die Kabine. An den Ort, wo eine besonders dicke und ziemlich festgerostete Stellschraube sitzt. Die Mannschaft litt im vorigen Jahr unter internen Problemen, das Team entwickelte nie einen kraftvollen Mannschaftsgeist. „Wir kreieren eine Gruppe, die genau dafür stehen wird, was ich gut finde: Arbeit und Zusammenhalt“, sagte der 47 Jahre alte Fußball-Lehrer, aber das wird ein kompliziertes Unterfangen. Die Mehrheit der Spieler identifizierte sich zuletzt weder mit dem Klub noch mit dem Projekt des entlassenen Trainers Domenico Tedesco. Und weil der Transfermarkt hochkompliziert ist, besonders für einen Klub, der die kommende Saison ohne die Einnahmen aus einem Europapokal planen muss, haben sie erstmal Veränderungen an anderen Stellen vorgenommen.

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