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Zweite Bundesliga : Totgesagte leben länger

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Kampf bis in die Nachspielzeit: Freiburg gewinnt in Heidenheim Bild: dpa

Der 1. FC Kaiserslautern dreht ein schon verlorenes Spiel in Fürth auf beachtliche Weise. Freiburg festigt in der Nachspielzeit die Tabellenführung. Und Braunschweig gewinnt auch.

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          Dank eines beachtlichen Comebacks in Halbzeit zwei hat der 1. FC Kaiserslautern einen Auswärtssieg bei der SpVgg Greuther gefeiert. Die Pfälzer setzten sich am Freitag mit 4:2 (0:2) durch, obwohl sie nach einer desolaten ersten Halbzeit und einem Doppelpack des Fürthers Sebastian Freis (9./34. Minute) zurücklagen. Nach der Pause drehte der Traditionsverein durch Treffer des früheren Fürthers Kacper Przybylko (68./82.), von Tim Heubach (81.) und Maurice Deville (88.) die Partie. Im Klassement der 2. Fußball-Bundesliga festigten die Lauterer ihren Platz im Mittelfeld, während Fürth durch den Heim-Patzer den vorläufigen Sprung auf Rang drei verpasste.

          SC Freiburg gewinnt in Heidenheim

          Dank eines Treffers von Karim Guédé in der Nachspielzeit hat der SC Freiburg seine leichte Auswärtsschwäche überwunden und stürmt in der 2. Fußball-Bundesliga weiter in Richtung Herbstmeisterschaft. Die Breisgauer gewannen am Freitag zum Auftakt des 16. Spieltags beim 1. FC Heidenheim glücklich mit 2:1 (1:1) und bleiben Tabellenführer.

          Nach der Führung für die Gastgeber durch Marc Schnatterer (13. Minute) drehten Nils Petersen mit seinem 15. Saisontor (42./Foulelfmeter) und der eingewechselte Guédé (90.+2) die Begegnung und sorgten für den ersten Auswärtssieg seit dem 11. September. Heidenheim kassierte die dritte Heimniederlage in Serie.

          Braunschweiger Erfolg

          Eintracht Braunschweig steht nach einem 1:0 (1:0)-Erfolg über den VfL Bochum vorerst auf Platz vier der 2. Fußball-Bundesliga. Salim Khelifi sorgte am Freitag vor 21 030 Zuschauern im Eintracht-Stadion in der 41. Minute für den entscheidenden Treffer. Die Gäste blieben auch im sechsten Spiel in Serie ohne Sieg und verloren zudem Arvydas Novikovas nach Gelb-Roter- Karte (74.).

          In Unterzahl scheiterte zudem Felix Bastians kurz vor dem Schlusspfiff mit einem Foulelfmeter an Braunschweigs Keeper Rafal Gikiewicz. Die Partie wurde aufgrund erhöhter Sicherheitskontrollen zehn Minuten später angepfiffen.

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