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Zweite Bundesliga : Rückschlag für Wehen Wiesbaden

  • -Aktualisiert am

Wehen-Trainer Rüdiger Rehm steht am Ende mit leeren Händen da. Bild: dpa

Wieder verliert der SV Wehen Wiesbaden in der zweiten Bundesliga mit 0:1. Nach der Niederlage in Heidenheim geht es auch im Duell mit Sandhausen schief. Es ist ein Ergebnis, das besonders schmerzt.

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          Der SV Wehen Wiesbaden verliert im Abstiegskampf der Zweiten Fußball-Bundesliga an Standhaftigkeit. Am Dienstag unterlagen die Hessen dem SV Sandhausen 0:1, es war der zweite Misserfolg nacheinander, der besonders schmerzte. Denn der Verlust dieser drei Punkte am 28. Spieltag wiegt doppelt schwer, weil Sandhausen mit den Hessen um den Klassenverbleib konkurriert. Die zu offensivschwachen Wiesbadener bleiben in der Tabelle mit 28 Punkten Vorletzter – mit drei Zählern Rückstand auf den rettenden 15. Platz. Auf der Zielgeraden der Liga erlitten die Hessen im Kampf um den Klassenverbleib einen großen Rückschlag.

          2. Bundesliga

          Deren Trainer Rüdiger Rehm veränderte sein Team auf drei Positionen. Nachdem die beiden Innenverteidiger Sascha Mockenhaupt und Benedikt Röcker aufgrund von Gelbsperren in Heidenheim (0:1) hatten aussetzen müssen, kehrten sie in die Anfangsformation zurück. Und für den gesperrten Offensivspieler Stefan Aigner (fünfte Gelbe Karte) erhielt Törles Knöll diesmal von Beginn an eine Bewährungschance. 0:0 ist eigentlich das Lieblingsergebnis der beiden Vereine im Spiel gegeneinander.

          Und das war zunächst auch in diesem Kräftemessen zu sehen. Große Torchancen stellten sich nicht ein. Immerhin schaffte es Knöll nach 23 Spielminuten, den Sandhausener Torwart Martin Fraisl trotz eines verunglückten Schusses zu prüfen. Der Angreifer war in dieser Aktion zu zögerlich. Kurz darauf brachte Knöll beim Abschluss den Ball nicht unter Kontrolle, eine Empfehlung für weitere Startelfeinsätze konnte er so nicht abgeben.

          Statt Tore gab es Gelbe Karten: erst für Knöll, dann für Daniel Kyereh innerhalb von zwei Minuten. An Spielfluss war in dieser Phase kaum zu denken. Trotzdem schaffte Dennis Diekmeier unmittelbar vor der Halbzeitpause ein Novum: Sein spielentscheidender Kopfballtreffer zum 1:0 war sein erstes Tor nach 288 absolvierten Spielen im Profifußball.

          Viel fehlte nicht, und sein Mannschaftskollege Denis Linsmayer hätte zu Beginn der zweiten Halbzeit auf 2:0 erhöht. Der Wiesbadener Torhüter Heinz Lindner war aber auf dem Posten. Dessen Teamkamerad Tobias Schwede, der eine gute Gelegenheit zum Ausgleichstreffer vergab, bekam in der 79. Minute die Gelb-Rote Karte.

          Die Wiesbadener mussten sich schließlich trotz sechs Minuten Nachspielzeit wegen ihrer mangelhaften Durchschlagskraft dem Gegner geschlagen geben. An diesem Sonntag müssen die nun unter Druck geratenen Hessen deshalb wieder ihrer Rolle als Favoritenschreck gerecht werden. Der Hamburger SV aber wird alles dafür tun, einen Ausrutscher gegen den Aufsteiger zu vermeiden.

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