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SV Wehen gegen Sandhausen : „Immer ans Eingemachte“

  • -Aktualisiert am

Kein Schönheitspreis zu erwarten: Wehens Trainer Rehm vor dem Spiel gegen Sandhausen. Bild: dpa

Selbst der Wehener Trainer Rehm erwartet gegen Sandhausen keinen Fußball-Genuss, sondern ein absolutes Kampfspiel. Das Ziel für jeden seiner Spieler ist dessen Leistungsgrenze.

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          0:0 endete das Hinspiel zwischen Sandhausen und Wehen Wiesbaden an einem Montag im Oktober 2019 – nach „96 quälenden Minuten“, wie es in einer Zusammenfassung der Zweitliga-Begegnung hieß. Es wäre keine Überraschung, wenn auch das zweite Aufeinandertreffen an diesem Dienstag (18.30 Uhr bei Sky und im F.A.Z.-Liveticker zur 2. Fußball-Bundesliga) in Wiesbaden ohne Erfolgserlebnisse auf beiden Seiten ausginge und dabei kein Glanz im Spiel wäre.

          Denn der Trainer der Hessen, Rüdiger Rehm, erwartet „schon aufgrund der prekären Situation“ der beiden Klubs, „dass es ein absolutes Kampfspiel wird, in dem wir perfekt dagegenhalten müssen“. Als Tabellenvierzehnter sind die Sandhausener, die zwei Punkte Vorsprung vor dem Siebzehnten Wehen Wiesbaden haben, zusammen mit Darmstadt 98 die Remiskönige (jeweils 12) der Liga. Seit acht Partien konnte die Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat kein Spiel mehr für sich entscheiden. Das wiederum kann den Wiesbadenern, die aus den vergangenen drei Begegnungen immerhin sechs Punkte geholt haben, im sportlichen Überlebenskampf Hoffnung auf einen im Fachjargon womöglich „dreckigen Sieg“ machen.

          Noch sieben Spieltage bis zum 28. Juni. Am Montag hat Rehm den Saison-Schlussspurt mit Worten eingeläutet. „Wir gehen auf die absolute Zielgerade der Runde, jetzt geht es immer an das Eingemachte.“ In der letzten Mai-Woche müssen die Hessen zeigen, dass sie einer englischen Woche gewachsen sind – der ersten nach einer rund zehnwöchigen Zwangspause bis zum 17. Mai aufgrund der Corona-Pandemie. Es sei jedoch „völlig egal, ob alle drei oder vier Tage“ gespielt werde. „Wir sind topfit, und wir haben einen guten und breiten Kader“, sagte Rehm.

          Dessen Worte beweisen kann das Team im Besonderen gegen Sandhausen, weil die Wiesbadener mit Stefan Aigner (fünfte Gelbe Karte) und Kapitän Sebastian Mrowca (Knöchelverletzung) zwei ihrer Besten ersetzen müssen. Für den mit acht Assists Topvorlagengeber Aigner könnte Törles Knöll von Anfang an eine Bewährungschance erhalten. Die Sperre für Aigner sei „ärgerlich, aber ich gehe davon aus, dass wir das gut auffangen können. Der, der reinkommt, muss funktionieren“, fordert Rehm. Im Vergleich zum 0:1 in Heidenheim werden sich die Wiesbadener im Angriff steigern müssen, das weiß auch ihr Trainer: „Dort sind wir nicht ganz an unsere absolute Leistungsgrenze gekommen.“

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