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„Lilien“-Torwart Carl Klaus : Sicherer Rückhalt für Darmstadt 98

  • -Aktualisiert am

Der erste Zweitliga-Einsatz der Saison: Torwart Carl Klaus Bild: Picture-Alliance

Für Carl Klaus ist es der erste Zweitliga-Einsatz in dieser Saison und das erste Liga-Spiel über 90 Minuten seit knapp zwei Jahren. Dabei hält der Darmstädter Ersatztorwart, was zu halten ist.

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          So kann es weitergehen, wird sich Carl Klaus in der Halbzeitpause im Stadion am Böllenfalltor gedacht haben. Darmstadt führte am Freitagabend durch Treffer von Tobias Kempe (2. Minute) und Serdar Dursun (40.) 2:0 gegen den Favoriten Greuther Fürth, und der „Lilien“-Torhüter blickte in eigener Sache auf einen „recht ruhigen“ ersten Spielabschnitt zurück. Für den 27-Jährigen war es der erste Zweitliga-Einsatz in dieser Saison und das erste Liga-Spiel über 90 Minuten seit knapp zwei Jahren.

          2. Bundesliga

          Klaus, der den verletzten Marcel Schuhen zwischen den Pfosten vertrat, hatte Zeit, sich in seine Aufgabe reinzufinden. Insofern begleitete den Saison-Debütanten, der zugab, zu Beginn „ein wenig angespannt“ gewesen zu sein, ein sehr positives Gefühl auf dem Weg in die Kabine. Zurück auf dem Platz, änderte sich aber die Schlagzahl für den Torhüter deutlich. „Nach der Pause hat es sich dann ein wenig wie Dauerbeschuss angefühlt.“ Die Bälle seien „durch den Sechzehner geflogen“, berichtete Klaus nach dem 2:2.

          An Schuhens sehr ordentlich aufspielenden Stellvertreter lag es nicht, dass der Tabellenzweite aus Mittelfranken noch zu zwei Treffern durch Julian Green (69.) und David Raum (75.) kam. Klaus hielt, was zu halten war. Auch seinen eigenen Ansprüchen wurde er damit gerecht. „Wenn man zwei Jahre quasi nur mittrainiert, will man bei so einer Chance natürlich allen das Gefühl geben, dass man sich auf mich verlassen kann“, sagte er. Die Darmstädter mussten vielmehr der spielerischen Stärke von Fürth Tribut zollen.

          Von der 60. Minute an unterstrich die Mannschaft aus Bayern mit Macht ihre Aufstiegsambitionen. „Wir haben es nicht mehr geschafft, Bälle zu halten und damit das Fürther Spiel zu brechen“, sagte „Lilien“-Trainer Markus Anfang. Klaus stellte fest, dass der Druck von Fürth „schlussendlich ein wenig zu groß“ gewesen sei. „Uns ist es leider nicht mehr gelungen, für ausreichend Entlastung zu sorgen.“ Das Schlimmste verhinderte der Videobeweis für die Darmstädter. Denn der Treffer von Dickson Abiama zum vermeintlichen 3:2 (85.) für Fürth wurde wegen einer Abseitsstellung aberkannt. „Ganz am Ende ist es ein glücklicher Punktgewinn für Darmstadt“, sagte der Fürther Trainer Stefan Leitl.

          Die „Lilien“ können nun an diesem Dienstag (18.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur 2. Bundesliga und bei Sky) beim Tabellenletzten Würzburg mit einem Sieg den Klassenverbleib so gut wie sicherstellen. Nach vier geholten Punkten gegen die Aufstiegsaspiranten Fürth und den Hamburger SV (2:1) sollte das für den Tabellenzwölften machbar sein. Doch Anfang warnt: „Auch das wird ein schwieriges Spiel.“

          2. Bundesliga

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