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Zweite Bundesliga : Ein Hoch über Darmstadt

  • -Aktualisiert am

Trainer Torsten Lieberknecht hatte einen guten Start in Darmstadt. Bild: dpa

Es sind erst fünf Zweitligapartien gespielt, aber die Darmstädter sind wieder obenauf. Nun soll auch Rostock die neuen „Lilien“ kennenlernen. Vor allem die Sturmspitzen machen mächtig Eindruck.

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          In der Rückrunde der vergangenen Saison spielten die „Lilien“ stark auf. Und so ist es wohl ein gängiger Fan-Reflex, sich in dunkle Gedanken zu versteigen, wenn wichtige Köpfe einer funktionierenden Mannschaft von Bord gehen.

          2. Bundesliga

          Sportdirektor Carsten Wehlmann durfte sich stellvertretend einiges anhören von der Anhängerschaft, als neben Serdar Dursun (ablösefrei zu Fenerbahce Istanbul) auch Victor Palsson (für 750.000 Euro nach Schalke) Darmstadt 98 verließ und wenig namhafte Neuzugänge kamen. Dann noch der Corona-Ausbruch, der dem SVD den Saisonstart in der Zweiten Fußball-Bundesliga und im Pokal verhagelte. Wie ein Trendumkehrer wirkte dann die Verpflichtung von Klaus Gjasula.

          Der beim Hamburger SV aufs Abstellgleis geratene Mittelfeldmann ist einer, den die Südhessen qua seiner Autorität und Zweikampfstärke gebraucht haben. Seit Gjasulas Ankunft haben die Darmstädter in drei Partien sieben Punkte geholt, zwölf Tore geschossen und nur drei kassiert. Die Leerstelle, die der Isländer Palsson hinterließ, scheint der Albaner Gjasula schließen zu können.

          Vorne machen die Angreifer Philip Tietz (1,90 Meter) und Luca Pfeiffer (1,96) gemeinsame Sache. Statt einer Sturmkante wie Dursun (1,90) haben die „Lilien“ nun deren zwei im Einsatz. Und deren Selbstvertrauen ist dank gemeinsam schon acht Treffern groß. Die Mannschaft profitiere „von der Robustheit“ der beiden Angreifer, sagt Benjamin Goller. Die neue Stärke soll an diesem Sonntag (13.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur 2. Bundesliga und bei Sky) auswärts auch Aufsteiger Hansa Rostock zu spüren bekommen.

          „Das wird bestimmt ein heißes Spiel, weil die sehr aggressiv spielen und laute Fans im Stadion haben“, sagt Flügelspieler Goller, der ebenfalls neu am Böllenfalltor ist, ausgeliehen von Werder Bremen. Der einstige U-20-Nationalspieler bringt zwar viel Tempo ins Spiel, hatte sich bei der Darmstädter Trefferflut der vergangenen Wochen aber nicht als Vorbereiter oder Schütze in Szene setzen können. Nun sind erst fünf Zweitligapartien gespielt, aber die Darmstädter sind wieder obenauf.

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