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HSV : Streit mit Würzburg um Hollerbach beigelegt

  • -Aktualisiert am

Endgültiger Abschied: Würzburg lässt Bernd Hollerbach (im Bild Vorsänger bei der Aufstiegsfeier) ziehen Bild: dpa

Die Würzburger Kickers machen den Weg für Bernd Hollerbach. Der Vertrag des neuen HSV-Trainers beim alten Arbeitgeber war nicht rechtzeitig aufgelöst worden. Soziale Projekte sind die Nutznießer.

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           Im Vertragsstreit um Bernd Hollerbach hat es am Mittwoch eine Lösung gegeben. Nach Verhandlungen mit dem Hamburger SV lösten die Würzburger Kickers den bis Ende Juni 2018 laufenden Kontrakt mit dem 48 Jahre alten Fußballtrainer auf. Hollerbach war dort im Mai 2017 von seinem Posten als Cheftrainer zurückgetreten und hatte in der vergangenen Woche beim HSV unterschrieben, obwohl sein Vertrag bei den Kickers noch gültig war. Darauf hatte der Klub aus Würzburg Ende vergangener Woche hingewiesen und dem HSV ein Ultimatum bis zu diesem Mittwoch gesetzt.

          Offenbar hatte HSV-Chef Heribert Bruchhagen nicht mit dem zuständigen Verantwortlichen der Kickers verhandelt. Inzwischen haben die Würzburger das Entschädigungsangebot des HSV angenommen. Auf juristische Schritte wollen sie verzichten. Der Vereinsvorsitzende Daniel Sauer sagte: „Wir sind juristisch und moralisch im Recht, müssen und wollen aber Bernd Hollerbach schützen, der in Würzburg hervorragende Arbeit und mit dem Doppelaufstieg Einzigartiges geleistet hat.“ Es soll nun ein Testspiel zwischen den beiden Klubs geben, dessen Einnahmen an die Würzburger Kickers fließen. Die Erlöse wollen sie an einen guten Zweck spenden – jeweils zur Hälfte in Würzburg und Hamburg.

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