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Streit um Köln-Heimkehrer : Notfalls will Modeste vor das Sportgericht ziehen

  • Aktualisiert am

Anthony Modeste während des Trainings des 1. FC Köln im November Bild: dpa

Im November verkündete der 1. FC Köln, der verlorene Sohn Anthony Modeste sei zurückgekehrt. Doch Modestes früherer Klub aus China blockiert die Spielerlaubnis. Jetzt setzt der Stürmer den Chinesen ein Ultimatum.

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          Der noch immer nicht spielberechtigte Rückkehrer Anthony Modeste vom Zweitligaverein 1. FC Köln hat sich im Transferstreit mit seinem früheren Klub Tianjin Quanjian erstmals zu Wort gemeldet. Via Instagram teilte der 30-Jährige mit, für einen Gang vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS bereit zu sein.

          „Tianjin versucht zu verhindern, dass ich Fußball spielen kann“, klagte der Stürmer, der darauf pocht, seinen Vertrag in China „aus klaren Gründen“ gekündigt zu haben. Wenn Tianjin bis zur Schließung des Transferfensters am Donnerstag weiter versuche, ihn zu blockieren, werde er „vor den CAS ziehen und um mein Recht kämpfen“.

          „Unverhältnismäßige Forderungen“

          Seit der Bekanntgabe einer Verpflichtung des Stürmers im vergangenen November warten die Kölner auf die Erteilung der Spielgenehmigung. FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle befindet sich derzeit in China, um eine Einigung zu erzielen.

          Medienberichten zufolge soll Tianjin eine Ablöse von über zehn Millionen Euro für Modeste fordern, der Franzose spricht von „unverhältnismäßigen Forderungen“.

          Der Abgang von Modeste 2017 leitete den sportlichen Absturz in Köln ein, in dessen Zuge auch die Trennung von Sport-Geschäftsführer Jörg Schmadtke und Trainer Peter Stöger erfolgte. Der aktuell Tabellenzweite in der zweiten Bundesliga hat derweil gute Chancen auf einen direkten Wiederaufstieg.

          Modeste: „Es tut mir sehr leid, dass ich nicht auf Deutsch geschrieben habe, aber französisch ist meine Muttersprache und ich wollte bei einem so wichtigen Text keine Fehler machen.“

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