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Kommentar zu Polizeieinsatz : Stoppschild für Fischer

  • -Aktualisiert am

Peter Fischer, Präsident von Eintracht Frankfurt. Bild: dpa

Es ist schwer nachvollziehbar, dass ein missglücktes Interview des Eintracht-Präsidenten zu einem massiven Polizeieinsatz führt. Über jeden Zweifel erhaben ist das Verhalten der organisierten Fanszene.

          Die Frankfurter Eintracht hat am Donnerstag wieder ein rauschendes Fußball-Fest gefeiert. Der vierte glanzvolle Heimsieg in dieser Europa-League-Kampagne führte die Mannschaft über Schachtar Donezk ins Achtelfinale, die drei Stürmer Jovic, Rebic und Haller (2) erzielten die Treffer zum 4:1 und steigerten ihren in den vergangenen Monaten explodierten Marktwert noch einmal. Und am Freitag bescherte die Losfee den Frankfurtern noch einen der Wunschgegner. Der italienische Traditionsverein Inter Mailand gehört zu den großen Adressen des europäischen Fußballs, doch die sportliche Leistungsfähigkeit des Klubs ist nicht mehr ganz so groß wie das Prestige. Und die geographische Lage Mailands bietet sich den Fans für einen Besuch des Auswärtsspiels geradezu an.

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          Bei anderen Vereinen wäre dieser Aspekt zu vernachlässigen. Aber der Erfolg der Eintracht auf ihrer Europa-Reise ist untrennbar mit der Unterstützung ihrer Anhänger verbunden. Es ist nicht übertrieben zu behaupten: Das Team von Trainer Adi Hütter wird durch das frenetische Mitwirken ihres Publikums von Runde zu Runde gepeitscht. Diese besondere Verbundenheit, die fast genauso groß auch in den Bundesligaheimspielen spürbar wird, hat verschiedene Ursachen. Eine ist, dass Eintracht-Präsident Peter Fischer und Vorstandsmitglied Axel Hellmann (ehemals Vizepräsident des Vereins) über ihre Entwicklungsarbeit der Fan- und Förderabteilung sehr nahe an der organisierten Fan-Szene dran sind. In keinem anderen Bundesligaklub funktioniert die Kommunikation zwischen Führung und Hardcore-Kundschaft so gut. Das gilt auch für den problematischen Teil der Kundschaft, den Teil, der auf Pyrotechnik nicht verzichten will und auch zu Gewaltaktionen bereit ist.

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          Fischer wehrt sich gegen Beuth

          Eintracht Frankfurts Präsident Peter Fischer wehrt sich gegen die schweren Vorwürfe des hessischen  Innenministers Peter Beuth. „Auf dieses Niveau begebe ich mich nicht. Das ist nicht mehr mein Level“, sagte Fischer der „Bild“-Zeitung und meinte zum Polizei-Einsatz, den es vor dem Europa-League-Spiel gegen Schachtar Donezk gab: „Eine Verhältnismäßigkeit dafür gibt es nicht.“ Bereits am Donnerstagabend hatte der Verein die massiven Polizeikontrollen verurteilt, weil diese ausschließlich auf Grundlage der im Netz verbreiteten Videobotschaft von Fischer veranlasst worden seien. Fischer, der auch stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Fußball AG ist, hatte am Tag vor dem Spiel zwar erklärt, das Stadion müsse brennen, diese Aussage mehrere Stunden vor dem Anpfiff aber selbst relativiert. „Ich habe nur deshalb relativ schnell die Aussagen in anderen Statements einsortiert, weil wir von verschieden Institutionen Hinweise bekommen haben, das könnte problematisch werden“, sagte Fischer. „Ich glaube, dieses Video und meine Aussagen haben gar nichts mit dem Polizei-Einsatz zu tun.“ (dpa)