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1:1 zwischen VfB und TSG : Ein Hoffenheimer hilft Stuttgart

  • Aktualisiert am

Maskottchen Fritzle freut sich mit dem Stuttgarter Torschützen Zuber. Bild: dpa

Der VfB sammelt einen weiteren Punkt im Kampf gegen den Abstieg. Im Derby liegen die Stuttgarter zunächst zurück. Dann trifft für sie ausgerechnet ein Spieler, der eigentlich Hoffenheimer ist.

          Ausgerechnet Steven Zuber hat dem VfB Stuttgart im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga wenigstens einen Punkt beschert und die Europapokal-Hoffnungen der TSG 1899 Hoffenheim gedämpft. Der von den Kraichgauern ausgeliehene Schweizer sorgte am Samstag mit seinem Treffer in der 66. Minute für den 1:1 (0:1)-Endstand im Baden-Württemberg-Duell. Zuvor hatte Andrej Kramaric (42.) die Gäste in einem unterhaltsamen Spiel in Führung gebracht.

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          Der VfB verharrt damit weiter auf dem Abstiegs-Relegationsplatz – und die Hoffenheimer ärgerten sich über die zehnte Partie in dieser Saison, in der sie aus einer Führung keinen Sieg machten. Für TSG-Trainer Julian Nagelsmann hatte es vor dem Anpfiff ein kurioses Wiedersehen mit seinem VfB-Kollegen Markus Weinzierl gegeben. Erstmals in seiner noch jungen Bundesliga-Karriere traf Nagelsmann zum zweiten Mal nacheinander auf denselben VfB-Trainer. Und eine ähnlich torreiche Partie wie bei der 0:4-Niederlage des VfB im Hinspiel deutete sich auch diesmal an.

          In den vergangenen 18 Bundesliga-Duellen zwischen beiden Teams waren immer Tore gefallen. Auch diesmal entwickelte sich früh eine unterhaltsame, aber teilweise auch zerfahrene Partie mit vielen Strafraumszenen. Schon in der 4. Minute musste Hoffenheims Torhüter Oliver Baumann gegen VfB-Angreifer Alexander Esswein eine erste starke Parade zeigen.

          Und das Tempo blieb hoch. Dirigiert von Mittelfeldspieler Gonzalo Castro versuchte der VfB über schnelle Gegenstöße die Defensivschwächen der Gäste auszunutzen. Hoffenheim erarbeitete sich zunächst ein Chancenübergewicht, dann aber schlugen die Gastgeber beinahe zu: Eine Direktabnahme des früheren Hoffenheimers Andreas Beck (37.) ging allerdings an den Innenpfosten. Beeindrucken ließ sich die TSG aber auch davon nicht – und schlug nur fünf Minuten später zu.

          Nach schöner Vorarbeit von Ishak Belfodil erzielte der starke Kramaric aus kurzer Distanz sein 46. Bundesliga-Tor für die TSG. Der Kroate ist nun gemeinsam mit dem Sejad Salihovic Toptorschütze der TSG in der Bundesliga. Und dieses Gegentor brachte die bis dahin guten Stuttgarter deutlich aus dem Tritt.

          Selbst die Halbzeitpause half nicht, denn nur zwei Minuten nach dem Seitenwechsel hätte Pavel Kaderabek fast das 2:0 erzielt – sein Kopfball nach Demirbay-Ecke landete jedoch am Pfosten. Demirbay (64.) hätte fast nachgelegt, ehe der von Hoffenheim ausgeliehene Zuber die Schwaben aufweckte. Einen flachen Pass von Beck musste der Schweizer aus kurzer Distanz nur noch zum Ausgleich einschieben.

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