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Trainer des 1. FC Köln : Baumgarts Brüller ist der Fußball-Spruch des Jahres

  • Aktualisiert am

Emotional an der Seitenlinie: Steffen Baumgart, Trainer des 1. FC Köln Bild: dpa

1. FC Köln vor Bayern München: Was in der Bundesliga schwer wird, gelingt bei der Wahl zum Fußball-Spruch des Jahres. Steffen Baumgart landet vor Leon Goretzka, Niklas Süle und Julian Nagelsmann.

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          Trainer Steffen Baumgart vom Bundesligaverein 1. FC Köln hat den Fußball-Spruch des Jahres zum Besten gegeben. Das gab die Deutsche Akademie für Fußball-Kultur am Donnerstag in Nürnberg bekannt. „Ein Spiel ist erst vorbei, wenn der Schiedsrichter pfeift und ich nicht mehr brülle“, hatte der FC-Coach zu einem Spiel mit Blick auf die damals geringe Laufbereitschaft von Schützling Anthony Modeste deutlich gemacht. Mit seiner gewohnt lautstarken und direkten Äußerung setzte sich Baumgart etwa gegen die Nationalspieler Leon Goretzka und Niklas Süle sowie Freiburg-Coach Christian Streich durch.

          Bundesliga

          Das Online-Voting der Fußball-Fans entschied zu 70 Prozent über die finalen Platzierungen – das der Jury, zu der etwa Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein oder Musiker Thees Uhlmann zählten, floss zu 30 Prozent mit ein. Der von der Akademie seit 2006 vergebene Preis ist mit 5000 Euro für einen gemeinnützigen Zweck dotiert.

          Die elf nominierten Sprüche:

          „Corona ist wie Fußball. Es reicht ein einziger Kontakt, um alles auf den Kopf zu stellen.“ (Leon Goretzka)

          „Die größte Gefahr für den Profifußball geht nicht von den Fans, sondern von den Funktionären aus.“ (Klaas Reese)

          „Ein Spiel ist erst vorbei, wenn der Schiedsrichter pfeift und ich nicht mehr brülle.“ (Steffen Baumgart)

          „Es ist schön, mal wieder 82 Millionen Bundestrainer zu haben und nicht 82 Millionen Virologen.“ (Leon Goretzka)

          „Es gab einen Kontakt. Ich dachte immer, es müsse ein Foul geben.“ (Christian Streich)

          „Fußball macht nur dann Spaß, wenn du auch Spaß daran hast.“ (Horst Hrubesch)

          „Ich habe als Kind immer gedacht, dass der Lotoma heißt und Thäus mit Nachnamen. Dann habe ich im Fanshop angerufen und gesagt, ich hätte gern ein Trikot mit der 10 Lotoma. Und da haben die gesagt, es gibt kein Lotoma.“ (Julian Nagelsmann)

          „Ich wäre auch gerne mal Nationalspieler gewesen. Ostfriesland war leider nie ein eigenständiger Staat. Von daher gab’s da für mich keine Chance.“ (Timo Schultz)

          „Leider ändern in diesem Verband Argumente nichts, sondern nur die Steuerfahndung oder Richter.“ (Manuel Gräfe)

          „Wenn ich scheiße spiele, habe ich nicht so viel Lust auf die Interviews, und wenn ich gut spiele, habe ich auch nicht so viel Lust auf Interviews.“ (Niklas Süle)

          „Wir haben die Abstandsregeln im Spiel gegen den Ball vorbildlich eingehalten.“ (Michael Zorc)

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