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0:0 in Bremen : Leverkusen verpasst eine große Chance

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Werders Zlatko Junuzovic (unten) kämpft gegen Bayers Charles Aranguiz um den Ball. Bild: dpa

Ein Sieg hätte für Bayer den Sprung auf einen Champions-League-Platz bedeutet. Doch gegen Bremen agieren die Leverkusener in der Offensive zu harmlos. Werder bleibt unter Trainer Kohfeld zu Hause ungeschlagen.

          Bayer Leverkusen hat den Sprung auf einen Champions-League-Platz verpasst. Die Rheinländer kamen am Samstag bei Werder Bremen nur zu einem 0:0 und konnten damit die Patzer der Konkurrenz aus Dortmund und Hoffenheim nicht nutzen. Am letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga empfängt das Team von Trainer Heiko Herrlich, das nun seit drei Liga-Spielen auf einen Dreier wartet, Hannover 96. Die punktgleichen Hoffenheimer auf Platz vier spielen zu Hause gegen den Dritten Dortmund, das drei Zähler vor Hoffenheim und Leverkusen liegt.

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          Die Bremer, die den Klassenverbleib bereits am vergangenen Wochenende perfekt gemacht hatten, blieben unter Trainer Florian Kohfeldt daheim ungeschlagen und holten nach dem 1:1 gegen Dortmund vor einer Woche vor 41.000 Zuschauern im ausverkauften Weserstadion das zweite Remis gegen ein Spitzenteam.

          Leverkusen konnte an der Weser wieder auf Wendell zurückgreifen. Der Brasilianer hatte sich vor etwas mehr als drei Wochen einen doppelten Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen und war seitdem ausgefallen. Schneller als erwartet kehrte er aber als Linksverteidiger in die Viererabwehrkette der Gäste zurück. Dafür stand Kapitän Lars Bender wegen muskulärer Probleme nicht zur Verfügung. Trotz der jüngsten Niederlagen trat Bayer bei den so heimstarken Bremern anfangs selbstbewusst auf und bestimmte in der ersten Halbzeit das Geschehen. In der 15. Minute setzte Leon Bailey einen Schlenzer knapp über das Bremer Tor, nach etwas mehr als einer halben Stunde scheiterte Nationalspieler Julian Brandt mit einem Fallrückzieher an Werder-Torwart Jiri Pavlenka.

          Die Bremer konnten sich vor der Pause dagegen offensiv nicht wie in den Heimspielen zuvor in Szene setzen. Vor der Begegnung war Werder-Kapitän Zlatko Junuzovic verabschiedet worden. Der Österreicher wird die Hanseaten nach dieser Saison nach sechseinhalb Jahren verlassen. Wohin der Mittelfeldspieler wechselt, steht noch nicht fest. Junuzovic lief mit seinem 20 Monate alten Sohn Clemens ins ausverkaufte Weserstadion ein.

          Der Österreicher startet in einem letzten Spiel vor eigenem Publikum im rechten Mittelfeld und hatte dort einige gute Aktionen. Insgesamt fehlte es dem Spiel der Hausherren zunächst aber an der nötigen Genauigkeit.

          Das setzte sich nach dem Seitenwechsel fort. Werder fand in der Offensive weiter nicht statt, stattdessen hatte Kai Havertz die große Chance zur Gästeführung. Nach einem Patzer von Pavlenka hämmerte der 18-Jährige den Ball aber über das Bremer Tor. Doch insgesamt kam auch von den Rheinländern zu wenig. Angesichts der Resultate der Konkurrenten um einen Champions-League-Platz hätte man deutlich mehr Risiko von den Gästen erwartet. So gab es im Weserstadion nur großen Jubel, wenn die Gegentore des Bremer Erzrivalen Hamburger SV in Frankfurt auf der Leinwand eingeblendet wurden.

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