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Zweite Liga : St. Pauli verpasst Sprung nach oben

  • Aktualisiert am

Im Hintergrund jubeln die Spieler von Holstein Kiel über das Tor von Janni Serra (verdeckt). Bild: dpa

St. Pauli und Union Berlin können von den Patzern der Konkurrenz nicht profitieren. Ingolstadts Matip trifft zuerst ins eigene Tor und rettet dann noch das Remis.

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          Der FC St. Pauli hat den Sprung an die Tabellenspitze der zweiten Fußball-Bundesliga verpasst. Die Hamburger unterlagen am Sonntag im Nordduell gegen Holstein Kiel mit 0:1 (0:0) und verloren damit erstmals wieder nach zuvor fünf Spielen ohne Niederlage. „Das ist ein wunderschönes Gefühl und enorm wichtig. Jetzt haben wir den Anschluss nach oben nicht verloren“, sagte derweil Kiels Siegtorschütze Janni Serra. Auch die seit Saisonbeginn unbesiegte Mannschaft von Union Berlin schaffte es mit dem 0:0 gegen Dynamo Dresden nicht, den 1. FC Köln von Platz eins zu verdrängen.

          2. Bundesliga

          Die seit drei Spielen sieglosen Kölner kamen am Samstag nur zu einem 1:1 gegen den 1. FC Heidenheim. Der Hamburger SV konnte mit dem neuen Trainer Hannes Wolf einen 1:0-Sieg in Magdeburg verbuchen und eroberte damit den zweiten Tabellenplatz. Im Abstiegskampf der beiden punktgleichen Tabellenletzten FC Ingolstadt 04 und MSV Duisburg gab es beim 1:1 (0:0) keinen Sieger. Marvin Matip, dem zuvor ein Eigentor unterlaufen war, traf in der Nachspielzeit für die Gastgeber. „So richtig kann ich das noch gar nicht begreifen. Das ist pure Erlösung. Das gibt uns Kraft“, sagte der Innenverteidiger.

          Der seit drei Spielen sieglose Aufstiegsfavorit 1. FC Köln musste sich am Samstag wieder nur mit einem 1:1 gegen den 1. FC Heidenheim begnügen und kam damit auch im zweiten Heimspiel nacheinander zu keinem Punkte-Dreier. Serhou Guirassy rettete dem Bundesligaabsteiger das Remis. „Wir haben über 75, 80 Minuten ein gutes Spiel gezeigt, haben unsere Chancen aber zu inkonsequent genutzt. So kommt dann so ein Ergebnis zustande“, befand Trainer Markus Anfang.

          Nach dem umstrittenen Trainerwechsel von Christian Titz zu Hannes Wolf am vergangenen Dienstag ist mit dem 1:0 bei Aufsteiger 1. FC Magdeburg die Misstrauens- und Wutwelle in der Anhängerschaft des Hamburger SV ein wenig geglättet worden. „Wenn du so eine Woche hast, dann tut das wahnsinnig gut. Total toll“, sagte Sportvorstand Ralf Becker. Den Siegtreffer für die seit fünf Spielen unbesiegten Hanseaten erzielte Khaled Narey. Zwei Trainingseinheiten hatte der Coach Zeit, dem zum Aufstieg verdammten HSV neue taktische Feinheiten zu vermitteln. „Ich bin sehr zufrieden. Die Mannschaft ist fit“, befand er.

          Einen Rückschlag nach vier Spielen ohne Niederlage musste die SpVgg Greuther Fürth beim 0:2 in Darmstadt hinnehmen. Unglücksrabe war Torhüter Sascha Burchert, der beim 0:1 durch Tobias Kempe patzte. „Für mich ist es bitter, aber mir tut es vor allem für die Mannschaft weh, dass sie dadurch Punkte verliert“, sagte der Keeper. Den zweiten Treffer für Darmstadt erzielte Serdar Dursun.

          Die torreichste Partie fand beim 3:3 zwischen dem SC Paderborn und dem SV Sandhausen statt. Nach einem 0:2-Rückstand drehten die Gastgeber die Partie auf 3:2, ehe Andrew Wooten doch noch der Ausgleich gelang und Sandhausen damit immerhin einen wichtigen Zähler im Abstiegskampf gewann.

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