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Zweite Bundesliga : St. Pauli springt auf Platz zwei

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Jubel am Millerntor: St. Pauli besiegt Heidenheim und ist nun Zweiter. Bild: dpa

Die Spitzengruppe der zweiten Bundesliga formiert sich: St. Pauli braucht nur ein Tor für Platz zwei. Dahinter lauern Braunschweig und Fürth. Eine herbe Niederlage muss Duisburg einstecken.

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          Der FC St. Pauli ist am achten Spieltag der zweiten Fußball-Bundesliga durch das 1:0 (1:0) gegen den 1. FC Heidenheim vorübergehend auf Platz zwei vorgerückt. Der SC Freiburg kann am Donnerstag (20.15 Uhr / Live bei Sport1, Sky und im 2. Bundesliga-Ticker bei FAZ.NET) mit einem Sieg bei RB Leipzig indes noch an den Hanseaten und an Spitzenreiter VfL Bochum vorbeiziehen. St. Paulis Halbzeit-Führung durch Sebastian Maiers (34. Minute) straffen Schuss ins lange Eck war nicht unverdient. Der Platzverweis (Gelb-Rot) des Heidenheimers Mathias Wittk (67.) spielte den Hamburgern in die Karten.

          Der MSV Duisburg bleibt nach der 0:5-(0:1)-Niederlage gegen Eintracht Braunschweig Schlusslicht und wartet immer noch auf den ersten Saisonsieg. Wie lange hält noch die Treue zu MSV-Trainer Gino Lettieri? Präsident Präsident Ingo Wald hatte ihm am Wochenende nach der 0:1-Niederlage gegen Frankfurt noch den Rücken gestärkt. Braunschweig, das seit fünf Spielen unbesiegt ist, rückte mit 14 Zählern auf Position vier vor. Die Niedersachsen weisen zudem in den zurückliegenden fünf Partien die imposante Tordifferenz von 16:0 auf.

          Duisburg, das als einziges Team noch kein Spiel ohne Gegentor überstanden hat, kassierte durch Mirko Boland (13.) das 0:1. Die weiteren Eintracht-Treffer erzielten Emil Berggreen (53./68.), Ken Reichel (74.) und Salim Khelifi (79.). Duisburgs Rolf Feltscher hatte in der 40. Minute Gelb-Rot gesehen.

          Bei der Spielvereinigung Greuther Fürth geht es bergauf. Die Franken besiegten den SC Paderborn mit 3:0 (1:0) und belegen nach dem dritten Sieg in Serie mit 14 Punkten den fünften Platz. Die Überlegenheit der Fürther schlug sich in Sebastian Freis’(24.) viertem Saisontreffer zur 1:0-Führung nieder. Tom Weilandt (59.) und Jürgen Gjasula (79.) legte zum 3:0 nach.

          Greuther Fürth und Stürmer Freis hatten gegen Paderborn leichtes Spiel. Bilderstrecke
          Greuther Fürth und Stürmer Freis hatten gegen Paderborn leichtes Spiel. :

          Der 1. FC Union Berlin hat mit seinem neuen Trainer Sascha Lewandowski den zweiten Sieg verpasst. Die „Eisernen“ unterlagen beim FSV Frankfurt trotz Führung und großer Chancen unglücklich mit 2:3 (0:1). Bobby Wood (39.) brachte Union nach einer feinen Einzelleistung verdient in Führung.

          Kurz nach der Pause glichen die Hessen erst zum 1:1 aus (52.). Zlatko Dedic verwandelte einen Foulelfmeter. Und nur drei Minuten später besorgte Shawn Barry gar das 2:1. Verteidiger Benjamin Kessel (76.) köpfte das verdiente 2:2 für Union. Danach ließen die Berliner noch zwei große Chancen zum möglichen Sieg liegen. Das rächte sich bitter: Frankfurts Dani Schahin erzielte in der Nachspielzeit den 3:2-Siegtreffer des FSV.

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