https://www.faz.net/-gtm-9u669

Spitzenreiter Gladbach : Rose bekommt noch die Kurve

  • -Aktualisiert am

Jubel nach dem Topspiel: Marco Rose und Gladbach freuen sich über den späten Sieg. Bild: Reuters

Der Borussen-Trainer hatte sich für das Bayern-Duell etwas ausgedacht. Doch das funktioniert überhaupt nicht. Lange reagiert Marco Rose auch nicht auf die Schwächen – doch am Ende stechen seine Trümpfe.

          3 Min.

          Irgendwann Mitte der ersten Halbzeit hob Marcus Thuram den Arm, um seiner Ratlosigkeit Ausdruck zu verleihen. Der Plan von Borussia Mönchengladbach funktionierte überhaupt nicht. Nur aufgrund einer spektakulären Münchner Chancenverschwendung stand es noch 0:0, aber es war längst klar: Das Stürmerpuzzle, das Trainer Marco Rose sich für diesen besonderen Tag, für das große Duell des Tabellenführers von Niederrhein gegen den Rekordmeister ausgedacht hatte, ergab kein passendes Bild. Eine Woche zuvor hatten die Leverkusener Angreifer Moussa Diaby und Leon Bailey die Münchner Defensive noch in Grund und Boden gesprintet und 2:1 beim Rekordmeister gewonnen. Der Gladbacher Angriff fand hingegen gegen die Bayern lange Zeit keine Räume zur Entfaltung von Tempo. Aber nach einer Steigerung in der zweiten Hälfte gewann die Borussia doch noch 2:1.

          Bundesliga

          Kurz nach Thurams Hilferuf stellte Rose das System um, von einem 4-4-2 mit Raute auf ein 4-3-3. Das Spiel wirkte nun ein klein wenig sortierter. Aber der zuletzt so gefeierte Angriff des Tabellenführers, der nach den Bayern die meisten Torchancen der Liga produziert hat, entwickelte erst im Verlauf der zweiten Hälfte zumindest in Ansätzen seine gefürchtete Wucht. Auch weil Rose Stürmer auf der Bank hat, mit deren Einwechslung er entscheidende Impulse geben kann. Kenner des Kaders der Gladbacher erwarten derzeit vor jedem Spiel mit Spannung, welche Angreifer Trainer Rose für seine Startelf auswählt.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. digital – Jubiläumsangebot

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          In Berlin wird fleißig gebaut: Die kommunalen Gesellschaften in Berlin haben 2019 4608 Wohnungen fertiggestellt und damit ein Viertel mehr als im Jahr zuvor.

          Ultimatum bis Montag : Berliner Wohnungssumpf

          Baustadtrat Florian Schmidt galt als Robin Hood der Mieter. Nun soll er wichtige Akten manipuliert haben. Das kann auch für die Landesregierung gefährlich werden.