https://www.faz.net/-gtm-9xwfa

Solidarabgabe der Topklubs : Ein Zeichen der Großen

  • -Aktualisiert am

Mehr als nur eine milde Gabe: Borussia Dortmund und die drei anderen deutschen Topklubs helfen den notleidenden Klubs. Bild: Picture-Alliance

Die vier deutschen Champions-League-Klubs stellen 20 Millionen Euro für Klubs in Aussicht, die wegen der Corona-Krise in Not geraten. Das Signal ist wichtig. Die Solidarität sollte aber auch nach der Krise weiter gelten.

          1 Min.

          Sind 20 Millionen Euro Solidaritätsabgabe der vier deutschen Champions-League-Klubs viel? Oder sind gut 1,25 Prozent des Jahresumsatzes von mehr als 1,6 Milliarden Euro, den Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen kumuliert erwirtschaften, wenig?

          Das durch die Einnahmen aus der Champions League begünstigte Quartett hat am Mittwoch ein Zeichen gesetzt. Es will 7,5 Millionen Euro Soforthilfe notleidenden Klubs der ersten und zweiten Bundesliga zur Verfügung stellen sowie auf die ihnen zusammen zustehenden 12,5 Millionen Euro an Einnahmen aus den ausstehenden nationalen Medienerlösen dieser Spielzeit zugunsten dieser Vereine verzichten – so die Saison denn fortgesetzt wird.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            im F.A.Z. Digitalpaket

          : Aktion

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Soldaten des Kommandos Spezialkräfte bei einer Übung im Jahr 2018

          KSK : Die fremde Welt vor der Kaserne

          Das Kommando Spezialkräfte verliert wegen rechtsextremer Umtriebe eine Kompanie. Der Gipfel der Demütigung, finden ehemalige KSK-Soldaten. Sie fühlen sich schon lange unverstanden.

          Trump am Mount Rushmore : Alles auf eine Karte

          Fehlende Empathie oder eiskaltes Kalkül? Amerikas Präsident stempelt die Black-Lives-Matter-Bewegung zur linksfaschistischen Gefahr ab. Bang muss man fragen, wozu er sich angesichts schlechter Umfragewerte noch hinreißen lässt.