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Transferoffensive des BVB : So will Dortmund den Bayern gefährlich werden

  • -Aktualisiert am

Neuverpflichtung als Kampfansage: Dortmunds Zugang Julian Brandt posiert im Trikot seines neuen Arbeitgebers. Bild: dpa

Mit den Verpflichtungen von Brandt, Hazard und Schulz bläst der BVB auch in der kommenden Saison zum Angriff auf den FC Bayern. Doch im Dortmunder Kader-Puzzle fehlt noch ein entscheidendes Teil.

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          Bestimmt wird Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl angesichts der Nachrichten aus Dortmund in den kommenden Wochen immer mal wieder an seine kontroversen Transferdebatten mit dem Trainer Lucien Favre zurückdenken. Zwischen 2011 und 2015 arbeiteten die beiden gemeinsam an der Zukunft des Traditionsvereins vom Niederrhein, und besonders wenn es um die Verpflichtung klassischer Zentrumsstürmer ging, war die Entscheidungsfindung reichlich kompliziert. Favre zweifelte, zögerte, zauderte, am Ende wurden in den gut viereinhalb gemeinsamen Jahren Luuk de Jong, Branimir Hrgota, Peniel Mlapa und Josip Drmić für diese Position verpflichtet, keiner dieser Profis erfüllte die Erwartungen.

          Nun sind Favre und die Sportliche Leitung von Borussia Dortmund auf der Suche nach genau so einem Stürmertyp für den BVB, dessen Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke Anfang der Woche offiziell erklärt hat, auch im kommenden Jahr „ohne Wenn und Aber um die deutsche Meisterschaft spielen“ zu wollen. Und wieder wird gehadert, debattiert und nach Kompromissen gesucht.

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