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Bundesliga-Transfermarkt : So plant der FC Bayern ohne Hummels

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Bye bye, Bayern: Mats Hummels zieht es wieder zurück nach Dortmund. Bild: AFP

Mit Mats Hummels’ Abgang bauen die Münchner ihren Kader weiter um. Und das soll noch längst nicht alles gewesen sein. Denn es gibt beim FC Bayern weitere spannende Personalien in diesem Transfer-Sommer.

          Unter der Sonne Sardiniens gab sich Hasan Salihamidzic ganz entspannt. „Wir müssen gelassen sein. Auf dem Transfermarkt muss man geduldig sein, warten und sehen, was möglich ist“, sagte der Sportdirektor des FC Bayern München bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung an der Costa Smeralda. In dem zuletzt von mehreren Internetportalen veröffentlichten Video versicherte Salihamidzic: „Wir wollen einiges tun.“ Diese Aussage könnte sowohl für weitere Zu- als auch Abgänge gelten.

          Der deutsche Fußball-Rekordmeister hat bisher Lucas Hernández (23) von Atlético Madrid für 80 Millionen Euro Ablöse, den Stuttgarter Benjamin Pavard (23) für 35 Millionen und HSV-Youngster Jann-Fiete Arp (19) für drei Millionen verpflichtet. Der zuvor ausgeliehene James Rodríguez kehrt zu Real Madrid zurück, der Brasilianer Rafinha wechselt in seine Heimat zu Flamengo Rio de Janeiro. Arjen Robben und Franck Ribéry haben noch keine neuen Vereine.

          Innenverteidiger Mats Hummels soll zu Borussia Dortmund zurückkehren. Beide Vereine bestätigten am Mittwoch „eine grundsätzliche Einigung“, Hummels müsse aber noch den Medizincheck in Dortmund absolvieren. In München hatte Hummels noch einen Vertrag bis Mitte 2021, nach „kicker“-Informationen stattet der BVB ihn mit einem Kontrakt bis Mitte 2022 aus. Die Münchner hatten den früheren Nationalspieler 2016 für rund 35 Millionen Euro Ablöse vom BVB verpflichtet.

          Nach Hummels‘ Abgang bleiben in Niklas Süle (23), Hernández und Pavard drei Innenverteidiger. Hummels' Weltmeister-Partner von 2014, Jérôme Boateng, wurde von Patron Uli Hoeneß ein Wechsel empfohlen. „Ich werde hier bestimmt nicht wegrennen. Situationen verändern sich schnell“, hatte der 30-Jährige nach dem Saisonende dem „Kicker“ gesagt. Mit einer Rolle als Ersatzmann kann sich Boateng aber nicht anfreunden.

          Javi Martínez (30) kann neben seiner Position im defensiven Mittelfeld auch in der Innenverteidigung aushelfen. Als Bayern-Kandidat gilt angeblich Rodrigo (22) vom spanischen Zweiten Atlético Madrid. Ein Austausch zwischen beiden Vereinen soll dem „Kicker“ zufolge stattgefunden haben. Die Ablöse wird auf rund 70 Millionen Euro geschätzt.

          Hoeneß hatte sich bei der Double-Party Ende Mai nicht auf eine finanzielle Schmerzgrenze für weitere Transfers festgelegt. Erst einmal solle Salihamidzic passende Spieler finden, „und dann reden wir über das Geld“, sagte der Präsident des FC Bayern. Da hatte Hoeneß schon längst eine Transferoffensive angekündigt, die die bisherigen Grenzen beim FC Bayern sprengen soll. „Wir sind gerade dabei, unsere Mannschaft zu verjüngen. Das ist das größte Investitionsprogramm, das der FC Bayern je hatte“, sagte er Ende März.

          Beim Transferprojekt Leroy Sané (23) hatte sich Hoeneß jedoch skeptisch gezeigt. „Es geht um Beträge, die sind Wahnsinn“, sagte er. Die Münchner umwerben den Offensivspieler, der bei Manchester City aber bis Ende Juni 2021 gebunden ist. Wie die ebenfalls aus der Nationalmannschaft ausgemusterten Hummels und Boateng musste sich auch Thomas Müller beim FC Bayern in dieser Saison mit einer Bankrolle arrangieren – zumindest vorübergehend. Von einem Angebot mit verführerischem Gehalt aus China für den Ur-Bayer schrieb der „Kicker“ am Montag. Doch ein Abschied Müllers, seit 2000 an der Säbener Straße aktiv, ist unvorstellbar. Erst recht nach China.

          Der Berater von Real Madrids Gareth Bale wies derweil Meldungen über einen möglichen Wechsel des Mittelfeldspielers zum FC Bayern zurückgewiesen. Die Gerüchte um ein Interesse der Münchner am 29 Jahre alten Waliser seien „Müll“, versicherte Jonathan Barnett dem Sender ESPN. Es habe keine Anfrage des deutschen Fußball-Rekordmeisters bei Bale gegeben.

          Zuvor hatte die britische Boulevardzeitung „The Sun“ ohne Angabe von Quellen berichtet, der Offensivspieler sei ein möglicher Neuzugang der Bayern. Diese seien bereit, bei einem Leihgeschäft für ein Jahr das fürstliche Gehalt des Real-Profis zu übernehmen. In Madrid spielt Bale beim Neuaufbau unter Trainer Zinedine Zidane keine Rolle mehr und kann den Verein wohl verlassen. Berater Barnett hatte zuletzt jedoch betont, der Waliser wolle seinen noch drei Jahre laufenden Vertrag bei den Königlichen erfüllen

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