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Dortmund-Sportdirektor Kehl : „Wir können richtig gut sein“

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„Manchmal heißspornig, stur, verbissen, gierig“: Sebastian Kehl ist seit Juli 2022 Sportdirektor von Borussia Dortmund. Bild: picture alliance / DeFodi Images

Der Dortmunder Sportdirektor Sebastian Kehl spricht im Interview über das Meisterduell mit dem FC Bayern, die Entdeckung der Siegermentalität – und den Trumpf des BVB im Werben um die Toptalente.

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          Herr Kehl, das große Duell des Tabellenzweiten mit dem Ersten an diesem Samstag (18.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Bundesliga und bei Sky) hat plötzlich einen anderen Charakter, weil der FC Bayern einen neuen Trainer hat. Hätten Sie lieber die schwankende Mannschaft von Julian Nagelsmann zum Konkurrenten gehabt?

          Das ist überhaupt nicht mein Thema. Wir waren in der vergangenen Woche selbstverständlich etwas überrascht von der Trennung, und niemand muss eigens betonen, dass Thomas Tuchel genauso wie Julian Nagelsmann ein guter Trainer ist. Aber wenn ich auf das Duell in München schaue, spielt es keine große Rolle, ob Thomas dort als Trainer fungiert oder Julian. Das Gros der Profis trudelt erst seit Donnerstag wieder bei den Klubs ein. Es gibt bis zum Spiel kaum Trainingseinheiten, in denen man gravierende Veränderungen erarbeiten könnte.

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