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Schmadtke nach Trennung : „Ich hatte nicht vor, Peter Stöger zu feuern“

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Schmadtke über Stöger: „Ich habe vom ersten bis zum letzten Tag zu ihm gehalten, da ich von Peter überzeugt bin.“ Bild: Picture-Alliance

Erstmals nach dem unerwartetem Abschied hat Jörg Schmadtke über die Trennung vom 1. FC Köln gesprochen. Dabei betont er das Vertrauen in Stöger und äußert sich zu seiner Zukunft.

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          Manager Jörg Schmadtke hat zwei Tage nach seiner Trennung vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln Gerüchten widersprochen, er habe den Rauswurf von Trainer Peter Stöger geplant. „Nein, ich hatte nicht vor, Peter Stöger zu feuern. Das war kein Thema“, sagte der 53-Jährige dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ am Mittwoch und wies damit entsprechende Medienberichte zurück. „Ich habe vom ersten bis zum letzten Tag zu ihm gehalten, da ich von Peter überzeugt bin. Alles andere entspricht nicht der Wahrheit.“

          Zu den Umständen der laut Vereinsmitteilung einvernehmlichen Trennung vom Tabellen-Letzten trotz Vertrages bis 2023 wollte er keine weiteren Details nennen. „Ich werde das nicht kommentieren – das haben das FC-Präsidium, Geschäftsführer Alex Wehrle und ich auch so vereinbart. Und daran halte ich mich.“

          Zudem kündigte Schmadtke an, eine Pause einlegen zu wollen. Einen schnellen Einstieg bei einem anderen Verein plane er nicht, auch nicht beim Zweitliga-Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf in seiner Heimatstadt: „Es gibt keinen Kontakt zur Fortuna und keine Gespräche.“

          Gegen Vergleiche der Trennungen von seinen vorherigen Vereinen Alemannia Aachen und Hannover 96 wehrte sich Schmadtke. „Das kommt jetzt natürlich hoch, aber dadurch wird es nicht richtiger“, erklärte er: „In Aachen habe ich nicht hingeschmissen, sondern angekündigt, dass ich meinen Vertrag nicht verlängern werde. Bei Hannover 96 waren es persönliche Gründe, und das weiß jeder.“

          Der Abschied aus Köln sei ihm schwer gefallen, betonte der frühere Bundesliga-Torhüter. „Der FC war der mit Abstand emotionalste Klub, für den ich arbeiten durfte. Die Trennung ist nicht leichtgefallen“, sagte er: „Der Verein hat mir sehr viel gegeben, es hat großen Spaß gemacht.“ Der 1. FC Köln sei trotz der sportlichen Krise gut aufgestellt. „Die Strukturen sind gut, der Klub ist finanziell gesund. Die sportliche Situation ist natürlich schwierig. Es wird ein langer, nicht einfacher Weg, das weiß ich. Aber der Verein ist gut aufgestellt, und das ist ein Fakt.“

          Winter-Transfers habe er bereits eingeleitet. „Was man davon umsetzt, müssen andere entscheiden.“ Bei Sportdirektor Jörg Jakobs und Trainer Peter Stöger sieht Schmadtke die Transferarbeit in guten Händen: „Warum sollten die beiden das denn nicht können? Sie haben es ja auch schon bewiesen.“

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