https://www.faz.net/-gtm-791jt

Schalke 04 : Trainer Keller verlängert Vertrag bis 2015

  • Aktualisiert am

Kein Grund für Stoßgebete: Jens Keller bleibt Schalke-Trainer über das Saisonende hinaus Bild: REUTERS

Jens Keller bleibt Trainer beim Bundesligaklub FC Schalke 04. Nach holprigem Start führte er die Mannschaft zuletzt Richtung Champions-League-Qualifikation - trotzdem waren etliche andere Kandidaten bei den Westfalen gehandelt worden.

          1 Min.

          Schalke 04 hat am Samstag die Vertragsverlängerung seines Cheftrainers Jens Keller um zwei Jahre bis Mitte 2015 bestätigt. „Wir sind überzeugt von seiner Arbeit, denn wir haben in den vergangenen Monaten trotz aller personellen Engpässe eine Weiterentwicklung unserer Mannschaft registriert“, sagte Manager Horst Heldt auf der Homepage des Vereins.

          Am Freitagabend hatte bereits Vereinschef Clemens Tönnies über die Vertragsverlängerung in mehreren Medien berichtet. Zuvor waren eine Reihe von Kandidaten als mögliche Nachfolger für Keller gehandelt worden. Mit Namen wie Armin Veh, dem früheren Chelsea-Trainer Roberto di Matteo oder zuletzt Stefan Effenberg wurde spekuliert.

          Schalkes Sportvorstand Heldt hatte jedoch stets betont, Keller sei sein erster Ansprechpartner. Der 42-Jährige hatte die Königsblauen am 16. Dezember vergangenen Jahres auf Platz sieben von Huub Stevens übernommen. Nach holprigem Start führte er die Mannschaft zuletzt zurück auf Platz vier und damit Richtung Champions-League-Qualifikation. Zwei Spieltage vor Saisonende hat Schalke drei Punkte Vorsprung auf den Tabellenfünften Eintracht Frankfurt.

          „Entgegen vieler Widerstände, auch seitens der Öffentlichkeit, hat er unbeirrt und konsequent seine Linie verfolgt und Schalke 04 damit in der Bundesliga wieder auf Kurs gebracht“, sagte Heldt, der Keller noch aus gemeinsamen Zeiten beim VfB Stuttgart kennt. Er bescheinigte dem ehemaligen Schalker B-Jugend-Trainer ein „schlüssiges Konzept, mit dem er nicht nur die Spieler, sondern auch alle Entscheidungsträger im Verein von sich und seiner Arbeit überzeugt hat“.

          Keller war als Profi für den VfB Stuttgart, 1860 München, den VfL Wolfsburg, den 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt aktiv. In der Saison 2010/11 war er Cheftrainer des VfB Stuttgart.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Ist da noch jemand? Einblick in einen Büroturm in Frankfurt

          Corona und Homeoffice : So teuer kann Büro-Zwang werden

          Die Politik bringt durch neue Corona-Regeln die Wirtschaft gegen sich auf. Wer Homeoffice verweigert, riskiert Strafzahlungen. Entscheiden bald Ämter, wer wo arbeiten darf?
          Polizisten stehen am 19. Januar vor der Moskauer Haftanstalt Matrosskaya Tishina, in der Alexej Nawalnyj gefangen gehalten wird.

          Festnahme Nawalnyjs : Nicht hinnehmbar für Europa

          Der EU-Außenbeauftragte Borrell fordert die Freilassung des russischen Oppositionellen Nawalnyj. Sollte Moskau nicht einlenken, wären für den EVP-Fraktionsvorsitzenden Weber auch Sanktionen gegen Nordstream 2 eine Option.
          Schon drin?

          Clubhouse-App : Willkommen im Vereinshaus

          Die Berliner Blase hat ein neues Spielzeug: Die Plauder-App Clubhouse verspricht Zerstreuung in schwierigen Zeiten. Ist der Hype von Dauer?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.