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2:0 in Freiburg : Paderborn verlässt den letzten Platz

  • Aktualisiert am

Geht doch: Paderborn freut sich über einen Auswärtssieg. Bild: dpa

Überraschung im Breisgau: Der Sport-Club verliert das Duell mit dem bisherigen Schlusslicht. Paderborn muss zwar lange in Unterzahl spielen, schöpft nun aber wieder Hoffnung im Abstiegskampf.

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          Der SC Paderborn hat im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga neue Hoffnung geschöpft. Beim überraschend schwachen SC Freiburg setzte sich die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart am Samstag trotz mehr als 30 Minuten in Unterzahl mit 2:0 (0:0) durch und verließ damit zumindest vorerst den letzten Tabellenplatz.

          Bundesliga

          Christopher Antwi-Adjei (48. Minute) und Abdelhamid Sabiri (85.) per Foulelfmeter sorgten vor 23 500 Zuschauern im Schwarzwaldstadion für den verdienten Erfolg, obwohl Jamilu Collins bereits in der 59. Minute mit Gelb-Rot vom Platz geschickt worden war. Auch das Comeback des lange verletzten Nationalspielers Luca Waldschmidt in der 72. Minute half Freiburg nicht.

          Neues Tabellenschlusslicht ist Fortuna Düsseldorf, die punktgleiche Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel tritt aber auch erst am Sonntag (18.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Bundesliga und bei Sky) bei Bayer 04 Leverkusen an. Freiburg bleibt im oberen Mittelfeld der Tabelle, musste aber mit Blick auf seine leisen Europapokal-Hoffnungen einen Dämpfer hinnehmen.

          Einen Sieg hätten die Breisgauer auch nicht verdient gehabt. Fast im gesamten Spiel war Paderborn die aktivere Mannschaft. Der Mannschaft von Trainer Christian Streich dagegen fiel bei eigenem Ballbesitz kaum etwas ein. Gegen kompakt stehende Gäste fand sie nur selten Lücken. Die erste gute Chance hatte stattdessen Collins (23.), dessen Flachschuss aus rund 18 Metern knapp vorbei ging. Fünf Minuten später wurde Freiburg erstmals gefährlich, allerdings konnte Lucas Höler eine schöne Flanke von Changhoon Kwon nicht verwerten. Auch die Paderborner versuchten es häufig mit hohen Bällen in den SC-Strafraum, Winter-Neuzugang Dennis Srbeny fanden sie aber kaum.

          Für ein wenig Unterhaltungswert in einer zähen Partie sorgte zunächst nur Paderborns Klaus Gjasula, der in seinem gerade mal 18. Bundesliga-Spiel nach einem Foul an Kwon (13.) die zehnte Gelbe Karte kassierte. Zuvor hatte das in der Bundesliga-Historie nur der ehemalige Uerdinger Profi Helmut Rahner nach seinen ersten 18 Spielen geschafft. Gjasula fehlt damit im nächsten Spiel am 2. Februar gegen Wolfsburg gesperrt.

          Im zweiten Durchgang wurde dann immerhin auch das Spiel interessanter. Erst setzte sich Antwi-Adjei nach einem Steilpass im Laufduell gegen Jonathan Schmid durch und schob zur verdienten Führung ein. Zehn Minuten danach kam Collins gegen Höler einen Schritt zu spät und sah Gelb-Rot, was die Freiburger dazu veranlasste, auf den Ausgleich zu drängen. Aber das Aufbäumen kam zu spät. Stattdessen erzielte Sabiri noch das 2:0 per Elfmeter.

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