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Zweite Bundesliga : Festtag in Freiburg

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Freiburger Freude: Mit dem Sieg über St. Pauli schreitet der Sportclub in der Tabelle weiter voran. Bild: dpa

Der Sportclub liefert sich mit St. Pauli ein wahres Scheibenschießen und verteidigt mit dem 4:3 die Tabellenspitze. Nürnberg erleidet im Aufstiegsrennen einen Rückschlag. Und das Derby zwischen FCK und KSC bleibt ohne Tore.

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          Der SC Freiburg ist der direkten Rückkehr in die Fußball-Bundesliga einen weiteren großen Schritt näher gekommen. Der Spitzenreiter bezwang im torreichen Topspiel der 2. Liga den FC St. Pauli mit 4:3 (2:0). Marc-Oliver Kempf mit einem Doppelpack (3./85. Minute), Vincenzo Grifo (36.) und Maximilian Philipp (60.) stellten am Sonntag den achten Sieg in Serie sicher.

          Die minimalen Aufstiegschancen der Hamburger sind nach dieser Niederlage im mit 24.000 Zuschauern ausverkauften Schwarzwald-Stadion weiter gesunken. SC-Stürmer Nils Petersen mit einem Eigentor (55.), Enis Alushi (75.) und Lasse Sobiech per Strafstoß (90.) sorgten für die Pauli-Tore.

          Ein wenig Aufruhr, aber keine Tore: Beim 0:0 zwischen FCK und KSC geht es nur kurz hoch her. Bilderstrecke
          Ein wenig Aufruhr, aber keine Tore: Beim 0:0 zwischen FCK und KSC geht es nur kurz hoch her. :

          Der 1. FC Nürnberg hat dagegen im Jubiläumsspiel von Trainer René Weiler einen herben Dämpfer im Kampf um den direkten Aufstieg erlitten. Die Franken kassierten vor 40.169 Zuschauern beim 1:2 (0:1) gegen den Tabellenletzten MSV Duisburg die erste Heimniederlage der Saison. Zugleich endete die tolle „Club“-Serie von zuletzt 18 ungeschlagenen Spielen.

          Der MSV ging durch Tore von Kevin Wolze (35.) und Steffen Bohl (60.) in Führung. Tim Leibold (62.) konnte im 50. Punktspiel von FCN-Coach Weiler nur verkürzen. In der Schlussphase sah Leibold Gelb-Rot (89.) und sein Teamkollege Dave Bulthuis Rot (90.+4).

          Unterdessen ist das Südwest-Derby ohne Sieger geblieben. Der 1. FC Kaiserslautern und der Karlsruher SC trennten sich vor 30.839 Zuschauern 0:0. Die Lauterer vergrößerten ihren Vorsprung auf den Relegationsplatz auf zehn Punkte und befreiten sich dadurch von allen Abstiegssorgen. Der KSC stand sicher in der Defensive, zeigte zumindest anfangs die bessere Spielanlage und schoss in der 18. Minute sogar ein Tor. Doch Grischa Prömel stand dabei im Abseits. Die beste Kaiserslauterer Chance in diesem kampfbetonten, zerfahrenen Spiel hatte Lukas Görtler (70.), dessen Schuss noch an den Pfosten gelenkt wurde.

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