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1:0 gegen Darmstadt : Freiburg im Glück

  • -Aktualisiert am

Happy End! Petersen erzielt das späte Freiburger Siegtor Bild: dpa

Gegen den Abstiegskandidaten aus Darmstadt beißt sich der Sportclub fast das komplette Spiel die Zähne aus – und bekommt am Ende einen umstrittenen Strafstoß zugesprochen. Petersen verwandelt und stößt die „Lilien“ ans Tabellenende.

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          Eine prima Leistung, und am Ende dafür nicht belohnt. Der SV Darmstadt 98 präsentierte sich unter Interimstrainer Ramon Berndroth am Samstag beim Gastspiel in Freiburg engagiert und stark, war über weite Phasen die bessere Mannschaft, musste sich am Ende aber doch 0:1 geschlagen geben – durch einen Foulelfmeter, den der eingewechselte Nils Petersen in der 86. Minute verwandelte.

          Michael Eder

          Sportredakteur.

          Es war ein hartes Stück Arbeit für den Sportclub, seinen fünften Heimsieg unter Dach und Fach zu bringen, gegen Darmstädter, die zuletzt fünf Bundesligaspiele in Folge verloren und sich Anfang der Woche von Trainer Meier und Sportdirektor Fach getrennt hatten. Und die sich nun in guter Verfassung präsentierten.

          Augen zu und durch? Freiburg und Darmstadt überzeugen lediglich kämpferisch Bilderstrecke

          Die Hessen überraschten mit einer engagierten Leistung vor allem in der ersten Halbzeit. Berndroth hatte die Darmstädter auf fünf Positionen umgebaut. Vor allem sein Schachzug, Peter Niemeyer neben Kapitän Sulu in die Innenverteidigung zu beordern, erwies sich als gute Idee. Und da auch der unter Meier aussortierte Gondorf ein starkes Comeback im defensiven Mittelfeld der Darmstädter lieferte, präsentierten sich die „Lilien“ nach langer Zeit wieder einmal als unangenehmer Gegner.

          Den Freiburgern fiel gegen die laufstarken Hessen vor dem Wechsel nichts ein, während die Darmstädter zu einer Reihe guter Chancen kamen, die Vrancic (28./41.) und Fedetsky mit einem Pfostenschuss (44.) vergaben. Der Freiburger Verteidiger Guide hatte zudem schon nach fünf Minuten Glück gehabt, dass sein verunglückter Kopfball aufs eigene Tor von Torhüter Scholow pariert wurde.

          Schon kurz nach der Pause forderten die von der Leistung ihrer Mannschaft genervten Freiburger Zuschauer die Einwechslung von Torjäger Petersen, die ihnen Trainer Streich in der 63. Minute erfüllte – mit anschließendem Happy End. In der entscheidenden Szene hatte Torhüter Esser Probleme, den Ball zu fassen, Fedetsky hielt Petersen, Schiedsrichter Stark entschied auf Elfmeter – eine umstrittene Entscheidung.

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