https://www.faz.net/-gtm-9h9zg

Zukunft des FC Bayern : Rummenigge macht Druck bei Kahn

  • Aktualisiert am

„Ich muss aber erst ein Gespräch mit meiner Frau führen“: Karl-Heinz Rummenigge. Bild: dpa

Der FC Bayern bastelt an seiner Zukunft. Nun spricht Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge über seine Pläne. Als möglichen Nachfolger sieht er Oliver Kahn – doch eines vermisst er beim früheren Torwart.

          1 Min.

          Karl-Heinz Rummenigge will die Entscheidung über die Verlängerung seines Vertrags als Vorstandsvorsitzender beim FC Bayern München maßgeblich von privaten Erwägungen abhängig machen. „Ich habe den Wunsch des Aufsichtsrats vernommen, meinen Vertrag um zwei Jahre zu verlängern. Ich muss aber erst ein Gespräch mit meiner Frau führen. Ich hatte ihr in Aussicht gestellt, irgendwann mehr Zeit für die Familie zu haben. Ich habe schließlich fünf Kinder und bin schon dreimal Großvater“, sagte der 63-Jährige.

          Der Vertrag von Rummenigge, der dieses Amt seit 16 Jahren ausübt, läuft Ende 2019 aus. Für die Nachfolge von Rummenigge gilt der frühere Kapitän Oliver Kahn als Favorit. „Ich halte Oliver für eine sehr interessante Personalie. Er hat das, was wir uns wünschen: Er war ein super Spieler, danach hat er ein Wirtschaftsstudium abgeschlossen. Er müsste sich aber nun erst mal selber äußern – das hat er weder bei uns, noch extern“, sagte Rummenigge laut „Bild“, „tz“ und Sky bei einem Fanclub-Besuch in Südtirol.

          Uli Hoeneß setzt die turbulente Jahreshauptversammlung beim FC Bayern München auch mit Blick auf seine eigene Zukunft zu. „Ich werde in aller Ruhe die nächsten Wochen und Monate beobachten, wie sich das alles entwickelt und werde mir viele Gedanken machen“, sagte Präsident. Beim Fanclub-Besuch am Sonntag im oberfränkischen Kersbach ließ der 66-Jährige immer noch seine Betroffenheit nach Kritik gegen ihn erkennen. Der Abend ginge „nicht spurlos an einem vorüber“, sagte Hoeneß. 2019 steht beim FC Bayern wieder die Präsidiumswahl an.

          Hoeneß war auf der Versammlung am Freitagabend speziell von einem Mitglied in einem Redebeitrag scharf kritisiert worden, teilweise auch polemisch. Es kam im Audi Dome auch zu Buhrufen und Pfiffen gegen den Präsidenten, der eine Debatte auf diesem Niveau ablehnte.


          Weitere Themen

          „Er hat starke Schmerzen“

          Sorge um Hummels : „Er hat starke Schmerzen“

          Dortmund steht im Achtelfinale der Champions League. Die Laune aber nach dem 1:1 gegen Lazio ist schlecht. Das liegt am Ärger über den Schiedsrichter – und der äußerst unglücklichen Verletzung des Abwehrchefs.

          Topmeldungen

          Krawall ohne Ende: Im Hamburger Schanzenvierteil während des G-20-Gipfels im Juli 2017

          Prozess zu G-20-Krawallen : Schuldig durch Mitmarschieren?

          Die Folgen der G-20-Krawalle bewegen Hamburg auch nach drei Jahren noch. Ein neuer Prozess wirft jetzt die Frage auf: Ab wann machen sich Demonstranten des Landfriedensbruchs schuldig?
          Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 942.687 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland.

          Robert-Koch-Institut : Mehr als 22.000 Corona-Neuinfektionen in Deutschland

          In Deutschland sind innerhalb eines Tages mehr als 22.046 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Das sind rund 200 weniger als am Donnerstag vor einer Woche. Die Todesfälle erreichen mit 479 binnen eines Tages den zweithöchsten Stand seit Beginn der Pandemie.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.