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Rücktritt aus der „Selecao“ : Zé Roberto macht den Weg frei

  • Aktualisiert am

Jubelt Ze Roberto bald wieder bei den Bayern? Bild: REUTERS

Ze Roberto hat seinen Rücktritt aus Brasiliens Fußball-Nationalmannschaft erklärt und damit den Weg zurück zu Bayern München frei gemacht. „Im Prinzip sind wir uns mit Ze Roberto einig“, hatte Bayern-Manager Hoeneß bereits verkündet.

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          Einer Rückkehr von Zé Roberto zum FC Bayern München steht nichts mehr im Weg. Der 32 Jahre alte brasilianische Fußball-Nationalspieler hat auf einer Pressekonferenz am Freitag (Ortszeit) seinen sofortigen Rücktritt aus der „Selecao“ erklärt und damit den Weg zum deutschen Rekordmeister freigemacht. Zé Roberto lehnte nach Informationen der brasilianischen Zeitung „O Globo“ somit auch die Einladung von Nationaltrainer Dunga für die Copa America vom 26. Juni bis 15. Juli in Venezuela ab.

          Den Namen seines neuen Arbeitgebers gab der Mittelfeldspieler des FC Santos nicht preis, doch laut Bayern-Manager Uli Hoeneß wird Zé Roberto „nächste oder übernächste Woche“ zu Gesprächen in München erwartet. Der Vertrag liege praktisch unterschriftsreif in der Schublade. Zé Roberto soll allerdings auch mit einem Wechsel zum Champions-League-Gewinner AC Mailand liebäugeln.

          Milan oder München?

          „Ich glaube, mein Zyklus im brasilianischen Nationalteam ist beendet. Jetzt ist die Stunde gekommen, jüngeren Spielern eine Chance zu geben“, erklärte Zé Roberto, dessen Engagement beim früheren Pele-Club FC Santos am Mittwoch mit dem Halbfinal-Aus im Libertadores Cup zu Ende gegangen war. Der 86-malige Nationalspieler hatte in seinen elf Jahren im Trikot der Brasilianer je zwei Mal die Copa America (1997, 1999) und den Konföderationen-Cup (1997, 2005) gewonnen. Bereits von 2002 bis 2006 stand er beim FC Bayern unter Vertrag und bestritt in dieser Zeit 110 Bundesligaspiele.

          Nicht mehr mit Ronaldinho im Nationalteam, aber bald wieder bei den Bayern

          Zé Roberto hüllt sich über seine sportliche Zukunft in Schweigen, doch die Bayern gehen von einer Verpflichtung aus. „Im Prinzip sind wir uns mit Zé Roberto über einen Zwei-Jahres-Vertrag einig“, hatte Hoeneß bei der Vorstellung von Luca Toni und Franck Ribery am Donnerstag in München erklärt. Das größte Problem sah der Bayern-Manager darin, dass es nicht gut sei, „wenn ein Spieler, der schon ein bisschen älter ist, fünf, sechs Mal im Jahr über den Atlantik fliegt“. Mit Zé Robertos Rücktritt aus der Nationalmannschaft haben sich diese Bedenken allerdings erledigt.

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