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Eintracht Frankfurt : Roger Schmidt „geht noch schwanger“

Frankfurter Wunschtrainer: Roger Schmidt hat sich noch immer nicht entschieden Bild: REUTERS

Gerüchte besagen, dass Roger Schmidt der Frankfurter Eintracht abgesagt haben soll: Nach Worten von Manager Bruno Hübner lässt die Entscheidung des Salzburger Trainers aber weiter auf sich warten. Noch darf die Eintracht auf ihren Wunschtrainer hoffen.

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          Am Ostermontag kam kurzfristig Hektik auf, weil gemeldet wurde, dass Roger Schmidt der Frankfurter Eintracht angeblich abgesagt habe. So die Recherchen des Fernsehsenders Sky Sport News HD. Das ist freilich womöglich ein verspätetes Osterei, da die Wirklichkeit folgende ist: Der Meistertrainer von Red Bull Salzburg ist sehr wohl noch der erste Anwärter für die Nachfolge von Armin Veh. „Die Nachricht stimmt nicht“, sagte Bruno Hübner am Ostermontag auf Nachfrage, ob Schmidt der Eintracht tatsächlich abgesagt habe. Der Frankfurter Sportdirektor sagte vielmehr, dass noch keine Grundsatzentscheidung gefallen sei. „Er geht noch schwanger“, sagte Hübner.

          Von Eintracht-Seite wurde bis zum heutigen Tage weder bestätigt noch dementiert, dass der 47 Jahre alte gebürtige Sauerländer Schmidt der Wunschkandidat sei, um zu Beginn der neuen Saison den Cheftrainerposten beim derzeitigen Tabellenzwölften der Fußball-Bundesliga anzutreten. Parallel zu den Bemühungen, den ehemaligen Paderborner Zweitligacoach aus der Mozartstadt Salzburg in die Bankenstadt Frankfurt zu holen, macht sich auch der erstklassige Ligarivale Bayer 04 Leverkusen Hoffnungen, Schmidt als Nachfolger des kürzlich beurlaubten Sami Hyypiä zu gewinnen.

          Dass für Schmidt an Red Bull eine Ablöse zwischen einer und 1,5 Millionen Euro zu zahlen ist, wäre für die Eintracht kein Ausschlussgrund. Sowohl vom Vorstand als auch aus dem Aufsichtsrat gibt es von den beiden Vorsitzenden Heribert Bruchhagen und Wilhelm Bender klare Aussagen, dass dies kein Hindernis sei. „Wir sind sogar bereit, einem Trainer einen Dreijahresvertrag zu geben“, sagte Vorstandschef Bruchhagen unlängst im Interview.

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