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Revierderby in der Bundesliga : Dortmund und Schalke wollen den Schmerz fühlen

  • -Aktualisiert am

Kopf an Kopf: Der Dortmunder Mchitarjan und der damalige Schalker Aogo im Revierderby 2015 Bild: dpa

Schwache Dortmunder gegen noch schwächere Schalker – beim 157. Revierderby wollen beide sehen, dass der Gegner leidet. Besonders der BVB hat viel zu verlieren. Denn die Duelle waren stets prädestiniert für Außenseitersiege.

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          Üblicherweise spielen Fußballteams gegeneinander, um am Ende als Sieger gefeiert zu werden, um Punkte zu gewinnen, die nächste Runde eines Wettbewerbs zu erreichen. Jenseits dieses Alltags gibt es jedoch diese besonderen Begegnungen, die Duelle zweier Erzfeinde, in denen ein weiterer Faktor eine wichtige Rolle spielt: Die Anhänger wollen sehen, dass der Gegner verliert und leidet. Sie wollen sich am Schmerz erfreuen, der die Rivalen nach einer Niederlage erfüllt. Auf dieser Ebene wird am Samstagabend (18.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Bundesliga und bei Sky) in der Bundesliga tatsächlich der FC Schalke in der günstigeren Position zum 157. Revierderby bei Borussia Dortmund antreten.

          Bundesliga

          Während sich niemand über einen Dortmunder Sieg wundern würde, befinden die Gelsenkirchener sich in der verführerischen Position, den BVB in eine handfeste Krise stürzen zu können. Der Favorit hat neulich in Augsburg verloren und nun unter der Woche in Rom abermals enttäuscht. Dazu kam unmittelbar vor dem Spiel die Meldung über den positiven Corona-Befund bei Nationalspieler Emre Can. Es bestehen immer größere Zweifel, dass sich die dringend herbeigesehnten Fortschritte in den Kategorien „Konstanz“ und „Widerstandsfähigkeit“ tatsächlich einstellen.

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