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Bundesliga-Relegation : Eintracht reist ohne Russ nach Nürnberg

  • Aktualisiert am

Marco Russ wird das Rückspiel gegen Nürnberg nicht vor Ort verfolgen. Bild: Reuters

Der schwer erkrankte Marco Russ wird Frankfurt am Montag nicht zum Rückspiel der Bundesliga-Relegation begleiten. Vielmehr soll er sich auf die Operation am nächsten Tag konzentrieren.

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          Der schwer erkrankte Marco Russ wird Eintracht Frankfurt am Montagabend nicht zum zweiten Relegationsspiel beim 1. FC Nürnberg begleiten. Der 30 Jahre alte Verteidiger ist nach einer Gelben Karte im Hinspiel gesperrt und wird außerdem bereits am Dienstag operiert. „Marco wird nicht mitkommen nach Nürnberg. Er soll sich auf seine Operation konzentrieren“, sagte Trainer Niko Kovac. „Das ist jetzt das Wichtigste, dass er schnell wieder gesund wird.“

          Bei Russ war einen Tag vor dem Hinspiel ein Tumor festgestellt worden. Der Abwehrspieler lief am Donnerstagabend trotzdem auf und erzielte beim 1:1 in diesem ersten Duell zwischen dem Bundesliga-16. und dem Zweitliga-Dritten ein Eigentor. Auf die viel kritisierten Aussagen des Nürnberger Trainers Rene Weiler und des Nürnberger Torwarts Raphael Schäfer wollte Kovac am Sonntag nicht mehr eingehen. „Ich will das Thema nicht mehr großartig breittreten. Wir konzentrieren uns voll auf das Spiel“, sagte der Frankfurter Coach. Weiler und Schäfer hatten das Bekanntwerden von Russ’ Erkrankung kurz vor dem Spiel kritisiert. Schäfer meinte außerdem: „Ich glaube, wenn einer wirklich schwer krank ist, dann kann er heute kein Fußball spielen.“ Beide entschuldigten sich später für ihre Aussagen.

          Die Eintracht glaubt trotz der schwierigen Ausgangslage weiter an fest an den Verbleib in der Fußball-Bundesliga. „Ich sehe das Hinspiel-Ergebnis mittlerweile viel besser als noch am Donnerstagabend. Ich bin mir sicher: Man kann auswärts in Nürnberg gewinnen“, sagte Kovac. Das Rückspiel findet am Montagabend (20.30 Uhr / Live in der ARD, bei Sky und im DFB-Pokal-Ticker bei FAZ.NET) beim Zweitliga-Dritten statt. „Wir glauben an uns. Wir haben schon in den letzten Wochen bewiesen, dass wir unseren Mann stehen und schwierigen Situationen standhalten können“, meinte Kovac.

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