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2:0 gegen Bremen : Leipzig festigt Platz zwei

  • -Aktualisiert am

Setzt die Zeichen auf Sieg: Leipzigs Torschütze Naby Deco Keita Bild: dpa

RB Leipzig baut nach einer starken ersten Hälfte gegen Werder Bremen ab und siegt mit Glück 2:0. In der Bundesliga festigt das Team seine gute Position.

          Willi Orban sackte kurz zu Boden, sein Mitspieler Marcel Halstenberg hatte ihn mit voller Wucht aus kurzer Distanz im Gesicht getroffen. Der Ball landete zwar im gegnerischen Tor, aber weil Orban im Abseits gestanden hatte, war der Schmerz umsonst, der Treffer zählte nicht (20.). Das Missgeschick aus der Anfangsphase sollte eine von ganz wenigen misslungenen Aktionen auf Seiten von RB Leipzig an diesem Nachmittag bleiben.

          Die Mannschaft von Trainer Ralph Hasenhüttl gewann gegen Werder Bremen 2:0. Die Sachsen zeigten lange Zeit eine dominante Vorstellung, bauten aber Mitte der zweiten Halbzeit ab. Die Tore erzielten Mittelfeldspieler Naby Keita (32.) und Verteidiger Bernardo (87.). Durch den Sieg schob sich RB wieder auf den zweiten Tabellenplatz vor.

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          Leipzig hatte in den ersten zwanzig Minuten zeitweise über 70 Prozent Ballbesitz. Werder zeigte sich offensiv zwar harmlos, verfügte aber über eine gute Grundordnung. Timo Werner stand einmal im Abseits, einen Schuss von Diego Demme aus spitzem Winkel wehrte der Bremer Torwart Jiri Pavlenka ab. Im entscheidenden Moment fehlte bei Leipzig oft der letzte Pass oder die Genauigkeit in den Aktionen.

          So brauchte RB etwas Glück und Bremer Hilfe, um in Führung zu gehen. Einen Pass von Emil Forsberg in die Spitze spielte der Bremer Thomas Delaney unfreiwillig genau vor die Füße von Keita, dessen flacher Schuss vom Innenpfosten ins Tor sprang.

          Nach dem Seitenwechsel investierte Bremen mehr in die eigene Offensive, nach einer Stunde entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Fin Bartels bot sich die größte Gelegenheit zum Ausgleich, aber der Leipziger Peter Gulacsi rettete seiner Mannschaft mit einer Glanzparade die Führung.

          Nach dem überzeugenden Auftritt unter der Woche in Monaco (4:1) wirkte Leipzig mit zunehmender Spielzeit immer müder, und womöglich wäre es noch einmal eng geworden, wenn der eingewechselte Bernardo drei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit nicht mit einem beherzten Schuss getroffen hätte. Bernardo traf den Ball optimal und ließ Pavlenka keine Abwehrmöglichkeit. Der fünfte Sieg im sechsten Heimspiel war damit perfekt, Bremen konnte sich im Anschluss keine Möglichkeit mehr erspielen.

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