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Profi-Gaming in Corona-Zeiten : Virtuelle Fans allein reichen nicht

Allein vor dem Bildschirm: Auf große Events mit Zuschauern müssen auch Profi-Zocker derzeit verzichten. Bild: nordphoto

Nur wenig Auftrieb trotz Corona: Das gestiegene Interesse am animierten Bundesliga-Fußball hat sich als Strohfeuer entpuppt – auch sonst kämpft die Gaming-Branche in diesem Sommer mit Problemen.

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          Im virtuellen Stadion muss auf Zuschauer und Gesänge nicht verzichtet werden. Während sich Fußballfans fast schon daran gewöhnt haben, dass man in der sterilen Bundesliga-Atmosphäre derzeit den Trainer schimpfen und die Spieler schreien hört, haben die Entwickler digitaler Sport-Simulationen die animierten Anhänger glücklicherweise nicht aus dem Programm nehmen müssen. So könnte es der eine oder andere Zuschauer des seit Mittwoch laufenden Finalturniers der „Virtual Bundesliga“ durchaus als angenehm empfinden, bei Treffern zumindest den simulierten Torjubel eines gefüllten Stadions zu hören.

          Am Sonntag werden die Finalspiele des von der Deutschen Fußball Liga (DFL) organisierten Wettbewerbs ausgetragen, bei dem die besten Gamer Deutschlands an der Konsole gegeneinander antreten und den deutschen Meister im Spiel „Fifa 20“ küren. „Echte“, also leibhaftige Zuschauer, die Titelverteidiger Michael „MegaBit“ Bittner von Werder Bremen sowie Weltmeister Mohammed „MoAuba“ Harkous an ihren Controllern vor dem Bildschirm anfeuern könnten, wird es aber auch hier nicht geben. Ebenso wenig wie ein überbordendes Interesse am virtuellen Kampf um die Meisterschaft.

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