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Auch ohne Uli Hoeneß : FC Bayern will weiter über Sané-Wechsel nachdenken

  • Aktualisiert am

Neuer Versuch im Winter? Bayern-Präsident Uli Hoeneß äußerte sich zu einem möglichen Sané-Wechsel. Bild: dpa

Uli Hoeneß heizt die Spekulationen über einen Transfer von Nationalspieler Leroy Sané zum Fußball-Rekordmeister wieder an. Doch auch zu einem anderen Thema äußert sich der Bayern-Präsident.

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          Bayern München hat die Verpflichtung des Fußball-Nationalspielers Leroy Sané noch nicht abgeschrieben. Laut Präsident Uli Hoeneß werde sich sein designierter Nachfolger Herbert Hainer im Winter abermals mit der Personalie beschäftigen.

          „Wir waren sehr stark interessiert, hatten Gespräche mit ihm, aber nach seiner schlimmen Verletzung konnten wir nicht weitermachen“, sagte er dem Podcast „Planet Futbol“ des amerikanischen Magazins „Sports Illustrated“. Jetzt müsse der Rekordmeister „abwarten, wie seine Genesung verläuft. Ich denke, die neuen Leute müssen sich im Januar, Februar zusammensetzen und beraten, wie es in dieser Sache weitergeht.“

          Ein Transfer des 23-Jährigen in diesem Sommer zu den Münchnern war nicht zustande gekommen, da sich der Stürmer verletzt hatte. Aktuell muss Sané wegen einer Kreuzbandverletzung pausieren. Nach der Sané-Verletzung hatten die Münchner den Kroaten Ivan Perisic (30) verpflichtet und den Brasilianer Philippe Coutinho (27) ausgeliehen.

          Der frühere adidas-Boss Hainer soll im November von Hoeneß das Präsidentenamt übernehmen, zudem rückt ab Januar der einstige Bayern-Kapitän Oliver Kahn in den Vorstand, dessen Chef er als Nachfolger von Karl-Heinz Rummenigge zum 1. Dezember 2022 werden soll.

          Hoeneß bewertete in dem Gespräch in New York auch den aktuellen Saisonverlauf – und zwar als sehr positiv. „Wir sind auf einem guten Weg, ein sehr talentiertes Team aufzubauen. Wir haben eine sehr gute Transferphase gemacht. (...) Es ist alles bereit für eine gute Saison“, sagte er.

          Außerdem lobte Hoeneß abermals Trainer Niko Kovac. „Ich habe nie verstanden, warum er in seiner ersten Saison so viel Kritik einstecken musste. Er ist noch ein junger Coach, hatte nicht viel internationale Erfahrung, musste ein neues Team aufbauen. Das war eine schwierige Situation für ihn – da zwei Titel zu gewinnen ist unglaublich. Man muss ihm gratulieren“, sagte der 67-Jährige.

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