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Zweite Liga : Nürnberger Schock in letzter Minute

  • Aktualisiert am

Torschütze für Nürnberg, am Ende dennoch bedient: Hanno Behrens beim Spiel gegen Regensburg Bild: dpa

Lange liegt der 1. FC Nürnberg gegen Jahn Regensburg vorne, doch kurz vor dem Schlusspfiff fällt noch ein Tor. Die entscheidende Rolle spielt dabei der gegnerische Torhüter.

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          In der Nachspielzeit hat Jahn Regensburg dem 1. FC Nürnberg den Derbysieg in der zweite Fußball-Bundesliga entrissen. Der eingewechselte Jan-Marc Schneider traf am Sonntag nach einem Eckball, den der mitstürmende Torwart Alexander Meyer auf ihn verlängerte, zum 1:1 (0:1). In der Tabelle rangieren die Oberpfälzer nach ihrem Happy-End mit 15 Punkten weiter vor den Franken (14), die kurz vor dem ersten Heimerfolg nach zwei Monaten standen. Kapitän Hanno Behrens hatte den „Club“ in der 38. Minute in Führung geköpft.

          2. Bundesliga

          Beide Fußballteams wählten vor 34.365 Zuschauern den Vorwärtsgang. Auch wenn es etliche Abspielfehler gab, kam es zu Torchancen. Einen Schuss von Lukas Jäger fälschte Jahn-Verteidiger Marcel Correia zur Ecke ab (25.). Der „Club“ war im Glück, als Sebastian Stolze nach einer Flanke von Chima Okoroji an die Latte köpfte (28.).

          In der Folge agierte der FCN zwingender und belohnte sich. Eine  Freistoßhereingabe von Spielgestalter Johannes Geis köpfte Behrens freistehend ins Tor. Eine weitere Kopfballchance zum 2:0 vergab anschließend Mittelstürmer Michael Frey (41.). Die Partie blieb nach der Pause umkämpft. Geis hätte mit einem Schuss aus 55 Metern beinahe Jahn-Keeper Meyer überlistet (74.). Beim Jahn wurde Joker Schneider zum entscheidenden Mann. Erst verfehlte er das Tor knapp (84.). Danach parierte Andreas Lukse einen Schneider-Schuss klasse (88.). Beim dritten Versuch drückte er den Ball dann ins Tor.

          Heidenheim besiegt St. Pauli

          Der FC St. Pauli ist derweil auswärts sieglos geblieben. Die Mannschaft von Trainer Jos Luhukay verlor in einem schwachen Spiel beim 1. FC Heidenheim mit 0:1 (0:0) und steht weiter im Tabellenmittelfeld. Heidenheim rückte dank des Treffers von Norman Theuerkauf (59. Minute) auf den fünften Platz vor. Der Rückstand auf den Aufstiegsrelegationsrang beträgt noch vier Punkte.

          Bei Heidenheim lief in der ersten Spielhälfte vor 13.500 Zuschauern nicht viel zusammen. Gefährlich wurde das Team von Trainer Frank Schmidt nur einmal, als Niklas Dorsch am Tor vorbei schoss (45.+2). Die Gäste spielten zwar besser, waren in der Offensive jedoch zu inkonsequent. Interessanter wurde es erst nach der Pause. Die Gastgeber zogen nun das Tempo an und wurden belohnt: Theuerkauf traf nach einem Eckball von Kapitän Marc Schnatterer aus kurzer Distanz zum Sieg.

          Aufsteiger VfL Osnabrück ist ebenfalls sieglos geblieben, zum sechsten Mal in Serie. Das Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth endete 0:0. Die Niedersachsen waren vor 13.386 Zuschauern die bessere Mannschaft, hatten in der 42. Minute aber auch Glück. Da erzielte Branimir Hrgota ein Tor für die ansonsten harmlosen Fürther, das nach Einsatz des Videobeweises nicht gegeben wurde. Der Vorbereiter Sebastian Ernst hatte zuvor einen VfL-Verteidiger gefoult. In einem zerfahrenen Kampfspiel fehlte den Osnabrückern abermals die Durchschlagskraft. Nach dem starken Saisonstart ist der VfL seit 437 Minuten ohne Torerfolg.

          2. Bundesliga

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