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Nils Petersen im Gespräch : „Ich habe das Maximum aus mir herausgeholt“

Treffsicher: Neun Tore in 18 Spielen steuert Nils Petersen zum derzeitigen Freiburger Erfolg bei. Bild: dpa

Nils Petersen erlebt mit Freiburg eine Saison nach Maß. Im Interview spricht er über seine Karriere, das Besondere am Sportclub und der Stadt – und warum die Mannschaft Christian Streich mit Mann und Maus verteidigt.

          4 Min.

          Herr Petersen, Sie haben Ihr Elternhaus mit fünfzehn Jahren verlassen. Fühlen Sie sich heimatlos?

          Michael Wittershagen

          Zuständig für den Sport in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Die meisten Fußballer sind heimatlos. Du gehst dort weg, wo du geboren worden bist, um deinen Traum zu erfüllen. Meine Heimat wird immer Wernigerode sein, da wurde ich geboren. Aber das Gefühl ist ein anderes, wenn ich nach Hause komme. Mein Zuhause habe ich inzwischen in Freiburg.

          Was macht diese Stadt, was macht den Verein so besonders?

          Christian Streich, unser Trainer, spielt eine ganz entscheidende Rolle. Die Art, wie er mit einem spricht, wie er jeden respektiert, auch über den Fußball hinaus denkt, ist einzigartig. Das Publikum ist toll, so gut wie nie wird hier jemand beschimpft, und selbst wenn du dreimal in Serie verlierst, klopfen dir die Leute in der Stadt auf die Schulter und sagen, dass es weitergeht. Die Menschen in Freiburg sind nicht sonderlich scharf darauf, sich durch irgendetwas die Laune verderben zu lassen. Das tut gut.

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