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Soll mit dem HSV in der ersten Bundesliga bleiben: Bernd Hollerbach. Bild: dpa

Nach Gisdol-Rauswurf : Hollerbach wird neuer Trainer in Hamburg

  • Aktualisiert am

Diesmal soll ein Unterfranke den Retter geben: Was seit Gisdols Freistellung schon als Gerücht kursierte, ist nun offiziell bestätigt. Hollerbach wird neuer Trainer beim HSV.

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          Bernd Hollerbach wird wie erwartet Trainer-Nachfolger von Markus Gisdol beim Hamburger SV. Wie der stark abstiegsgefährdete Fußball-Bundesligaklub am Montag bestätigte, erhält der 48 Jahre alte ehemalige Profi des HSV einen Vertrag bis einschließlich 2019. Der neue Übungsleiter hat den Auftrag erhalten, mit dem einzigen noch nie abgestiegenen Liga-Gründungsmitglied den abermaligen Klassenverbleib zu schaffen. Schon am Nachmittag leitete er erstmals das Training. Unterstützt wurde er dabei von seinen neuen Ko-Trainern Steffen Rau und Matthias Kreutzer.

          Hollerbach beerbt den am Sonntag beurlaubten Markus Gisdol, den nach sechs Punktspielen ohne Sieg und dem Absturz auf Abstiegsrang 17 das vorzeitige Aus ereilte. Der neue Trainer solle „neue Impulse setzen“, sagte der HSV-Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen, „es geht allein darum, was das Beste für den HSV ist“. Bruchhagen hatte bis zuletzt an Gisdol festgehalten, da dieser in der Vorsaison den HSV aus nahezu aussichtsloser Position auf einen Nicht-Abstiegsplatz geführt hatte.

          Der ehemalige HSV-Profi Hollerbach erhielt einen auch für die zweite Liga gültigen Kontrakt. Der einst beinharte Linksverteidiger hatte als langjähriger Ko-Trainer von HSV-Legende Felix Magath mit diesem den VfL Wolfsburg 2009 sensationell zum Gewinn der deutschen Meisterschaft geführt. Als Chefcoach schaffte er mit den Würzburger Kickers der Durchmarsch von der Regionalliga in die zweite Liga, was an einigen Stellen flapsig als „Wunder von Bernd“ bezeichnet wurde.

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