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Nach Aussagen zu Rekdal : Basler bekommt Ärger mit den Trainerkollegen

  • Aktualisiert am

Mario Basler: auch als Trainer impulsiv Bild: picture-alliance/ dpa/dpaweb

Mario Basler, früher Nationalspieler und heute Co-Trainer in Koblenz, hat sich mit seiner Forderung nach einer Entlassung von Trainer Kjetil Rekdal bei seinem früheren Verein 1. FC Kaiserslautern, Ärger mit seinem Berufsverband eingehandelt.

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          Der frühere Fußball-Nationalspieler Mario Basler hat sich mit seiner Forderung nach einer Entlassung von Trainer Kjetil Rekdal beim abstiegsbedrohten 1. FC Kaiserslautern Ärger mit dem Bund Deutscher Fußball-Lehrer (BDFL) eingehandelt.

          „Der BDFL hat kein Verständnis für die Äußerungen des Herrn Basler. Weder in Inhalt noch in der Form haben diese Aussagen das Niveau, auf dem sich die Trainer des BDFL in der Regel bewegen“, sagte BDFL-Präsident Horst Zingraf.

          „Wenn Rekdal Rückgrat hätte, wäre er gleich mitgegangen“

          Der mittlerweile als Co-Trainer beim Zweitligaklub TuS Koblenz unter Vertrag stehende Basler hatte Rekdal und die FCK-Klubführung scharf attackiert (Siehe auch: Kaiserslautern: „Jeder gegen jeden“ - Chaostage auf dem Betzenberg). „Der bekommt einen Dreijahresvertrag, macht sein erstes Interview und sagt: 'Ich muss erst mal auf DVD schauen, wer alles in der zweiten Liga spielt.' Direkt danach muss ich ihn gleich wieder entlassen“, meinte Basler in der „Sport-Bild“ und legte mit Blick auf den Rücktritt von Sportdirektor Michael Schjönberg noch nach: „Und wenn Rekdal Rückgrat hätte, wäre er gleich mitgegangen.“

          Die Aussagen Baslers hält Zingraf, der ein Gespräch mit dem früheren FCK-Profi suchen will, für nicht tragbar: „Die Äußerungen sind ein grober Verstoß gegen das Fairplay, dem sich der deutsche Fußball und die Trainer im Besonderen verpflichtet fühlen.“

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