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2:0-Sieg in Bundesliga : Mönchengladbach bleibt souverän gegen Fürth

  • Aktualisiert am

Sebastian Griesbeck (r) kämpft mit Marcus Thuram von Borussia Mönchengladbach. Bild: dpa

Marcus Thuram und Alessane Plea spielen gegen Fürth stark zusammen. Durch den 2:0-Sieg hat Mönchengladbach ein solides Polster auf den Relegationsplatz. Für Fürth ist der Abstieg fast nicht mehr zu verhindern.

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          Borussia Mönchengladbach hat nach einer weitgehend gebrauchten Saison mit dem Abstieg wohl nichts mehr zu tun. Die Mannschaft von Trainer Adi Hütter gewann nach guter Anfangsphase beim designierten Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth mit 2:0 (2:0) und hat nach nun zehn Punkten aus den vergangenen vier Spielen ein solides Polster auf den Relegationsplatz. Der Erfolg in Franken war nicht gefährdet.

          Bundesliga

          Marcus Thuram (19.) und Alessane Plea mit einem mit großer Verspätung gepfiffenen Foulelfmeter (24./nach Videobeweis) nutzten die bisweilen großen Lücken und Abstimmungsprobleme in der Fürther Abwehr. Das Kleeblatt wehrte sich, kam aber über gute Ansätze nicht hinaus. Der sofortige Abstieg des Aufsteigers ist ohnehin nur noch theoretisch zu verhindern.

          „Ich bin über die drei Punkte sehr, sehr glücklich“, sagte Borussia-Trainer Adi Hütter nach dem Spiel bei Sky. Und auch Abwehrspieler Matthias Ginter meinte: „Die drei Punkte nehmen wir gerne mit.“

          Mönchengladbach war bei den zuletzt zu Hause unangenehmen Franken sofort gut im Spiel. Florian Neuhaus (2.) und Thuram (6.) vergaben zunächst zwei große Chancen zur Führung. Als sich Fürth gerade zu finden schien, gelang sie dann doch: Thuram kam nach einer gut getimten Vorlage von Plea sträflich frei zum Abschluss.

          Plea verwandelt

          Wenig später pfiff Schiedsrichter Tobias Stieler (Obertshausen) zur Überraschung der 13.900 Zuschauer Elfmeter – wegen einer Szene drei Minuten zuvor: Malik Tillmann hatte im Strafraum Stefan Lainer gefoult (20.). Stieler ließ weiterlaufen, korrigierte sich nach Intervention des Kölner Kellers und der eigene Betrachtung der TV-Bilder an der Seitenlinie jedoch. Plea verwandelte.

          Fürth ließ sich nicht entmutigen, besaß auch schnell die Chance zum Abschlusstreffer durch Sebastian Griesbeck (30.), dessen Kopfball jedoch knapp neben das Tor flog. Bei allem Bemühen und guten Ansätzen auch in der zweiten Halbzeit fehlten aber das Durchsetzungsvermögen am und im Strafraum sowie Präzision und Kaltschnäuzigkeit im Abschluss.

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