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Bayern-Präsident : Mia san Uli

Abschied von Uli Hoeneß: So einen wird es nicht mehr geben. Bild: SvenSimon

Uli Hoeneß hat vierzig Jahre lang ausgeteilt und eingesteckt. Jetzt macht der Bayern-Präsident Schluss. Es ist der Abschied von einem Typus, den die moderne Wirtschaftswelt kaum nochmal hervorbringen wird – sie hielte ihn gar nicht mehr aus.

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          Dass es ohne ihn ein „anderer Verein“ sein wird, wie er ankündigt, wird man rasch sehen. Den Platz in Block E, Reihe drei, Platz vierzehn der Münchner Arena, den Stammplatz des Mannes mit dem roten Schal und, bei ungünstigem Spielverlauf, dem roten Kopf, bezieht bald ein anderer. Hoeneß wird anderswo sitzen, ohne Bayern-Schal. „Als Fan muss ich den nicht tragen“, sagte er dem „Kicker“.

          Christian Eichler

          Sportkorrespondent in München.

          Bei Auswärtsspielen will er künftig gleich ganz daheim am Tegernsee bleiben. Diesen Freitag aber hat Uli Hoeneß ein Heimspiel, und was für eines, vielleicht sein größtes. Als klar war, dass die diesjährige Jahreshauptversammlung das Ende der Ära Hoeneß bedeuten wird, mietete der Verein die größtmögliche Halle an, und auch die dürfte an ihre Grenzen stoßen. „Ich habe gehört, dass die Olympiahalle auseinanderplatzen wird“, sagt Hoeneß nicht ohne Stolz. „Es werden um die zehntausend Mitglieder erwartet“ – das Dreifache des Üblichen.

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