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Kriselnde Wolfsburger genervt : „Als würde der VfL nur aus Max Kruse bestehen“

  • Aktualisiert am

Max Kruse darf noch mit der Mannschaft trainieren – spielen jedoch nicht mehr. Bild: dpa

Der VfL Wolfsburg verliert auch in Berlin und ist Tabellenvorletzter. Doch die sportliche Malaise ist nicht das einzige Problem der „Wölfe“. Ein ausgemusterter Star sorgt weiter für Gesprächsstoff.

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          Kapitän Maximilian Arnold hat nach der nächsten Pleite des VfL Wolfsburg genervt auf die anhaltende Debatte um die Ausbootung des früheren Fußball-Nationalspielers Max Kruse reagiert. „Es geht nur darum, als würde der VfL Wolfsburg nur aus Max Kruse bestehen“, sagte er nach dem 0:2 (0:0) des Fußball-Bundesligaklub bei Union Berlin.

          „Jeder weiß um die Qualitäten eines Max Kruse“, sagte Arnold: „Jeder weiß auch um die nicht vorhandenen Qualitäten eines Max Kruse.“ Die Entscheidung von Trainer Niko Kovac habe er nicht zu beurteilen. „Wir sollten das Thema mal ein bisschen runterfahren“, forderte der Mittelfeldspieler.

          „Fußball ist Arbeit“

          Nach der vierten Saisonniederlage im siebten Spiel und dem Sturz auf Platz 17 wollte Kovac von einem möglichen Abstiegskampf nichts wissen. Dennoch legte er den Finger in die Wunde.

          „Wir sind einfach nicht bereit, die Basics, die man im Fußball braucht, an den Tag legen“, sagte der Trainer. Vom Tabellenführer Union könne man sich „eine Scheibe abschneiden“. Sein Team, so Kovac, müsse eine andere Einstellung an den Tag legen. „Fußball ist nicht nur Hacke, Spitze, eins, zwei, drei. Fußball ist Arbeit“, sagte er.

          Jordan Siebatcheu (54.) und Sheraldo Becker (77.) hatten mit ihren Treffern den Mini-Aufwärtstrend der Wölfe nach dem 1:0 gegen Eintracht Frankfurt jäh gestoppt. Der VfL enttäuschte vor allem in der zweiten Halbzeit.

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