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In Wolfsburg aussortiert : Max Kruse ist ein Profi von gestern

  • -Aktualisiert am

Aus in Wolfsburg: Die „Wölfe“ planen ohne Max Kruse. Bild: dpa

Der Wolfsburger Trainer Niko Kovac hat keinen Platz mehr für Max Kruse. Viele Fans werden den eigenwilligen Offensivspieler vermissen. Aber sportlich hatte Kovac keine andere Wahl.

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          Max Kruse ist ein Fußballprofi von gestern. Das mag man bedauern, ist aber nicht wegzudiskutieren. Seine Einstellung zum Beruf war vor 20 Jahren keine Seltenheit im Kollegenkreis: Ab und an ein Bierchen, hier und da ein Kartenspiel und ein Shishapfeifchen kann auch nicht schaden. Mit der ungeheuren Professionalisierung des Berufs sind solche Freizeitbeschäftigungen in Verruf geraten.

          All die teuren Investitionen in Ernährungsberatung, Leistungsdiagnostik, Datenerfassung und Optimierung der Trainingsgestaltung dienen nur dazu, die letzten paar Prozent an Potential der Profis herauszukitzeln. Kein Arbeitgeber nimmt es klaglos hin, wenn die Anstrengungen ad absurdum geführt werden, weil ein Spieler durch seinen Lebenswandel freiwillig darauf verzichtet, an sein Optimum zu kommen.

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