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Hummels verlängert beim BVB : „Ich habe noch richtig Bock“

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Dirigiert noch eine Weile das Dortmunder Orchester: Mats Hummels Bild: dpa

Nach einem langen Abwägungsprozess entscheidet sich Hummels, ein weiteres Jahr für Borussia Dortmund zu spielen. „Der BVB und Mats gehören einfach zusammen“, sagt Geschäftsführer Watzke.

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          Mats Hummels hängt beim Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Dortmund noch ein Jahr dran. Der Weltmeister von 2014 einigte sich mit dem Verein kurz vor der Entscheidung im Bundesliga-Titelrennen auf eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrages um eine weitere Saison bis 30. Juni 2024.

          „Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht. Es war ein langer Abwägungsprozess“, sagte der 34-Jährige gemäß einer BVB-Mitteilung von Mittwoch: „Jetzt, am Ende der Saison, kann ich sagen: Ich habe noch richtig Bock auf ein weiteres Jahr.“ Allerdings liege der Fokus zuerst auf dem letzten Schritt Richtung Meisterschaft am Samstag (15.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-Bundesliga und bei Sky) gegen den FSV Mainz 05.

          „Es stehen uns noch 90 intensive Minuten bevor. Danach hoffen wir, gemeinsam etwas Großes feiern zu können“, betonte Hummels. Mit einer dreijährigen Unterbrechung, die er von 2016 bis 2019 bei Bayern München verbrachte, spielt er seit 2007 für Borussia Dortmund. „Er identifiziert sich sehr mit unserem Klub. Der BVB und Mats gehören einfach zusammen“, sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

          Mit Hummels bleibt dem BVB somit ein weiterer Routinier erhalten. Vor einem Monat hatte der Verein den Vertrag des 33 Jahre alten Marco Reus ebenfalls um ein Jahr bis bis 30. Juni 2024 verlängert. Während Reus aktuell aber kein Stammspieler mehr ist, gehörte Hummels in den zurückliegenden Partien, in denen der BVB im Titelkampf auf den ersten Tabellenplatz kletterte, zur Startelf.

          In der laufenden Saison absolvierte der 34-Jährige 29 Bundesliga-Spiele, trat zudem je viermal in DFB-Pokal und Champions League an. „Er ist ein sehr, sehr wichtiger Spieler für diese Mannschaft, weil er ihr von der Hierarchie, von der Führung, sehr viel gibt“, betonte BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl.

          Sollte Hummels am Samstag die Meisterschale holen, würde er mit drei BVB-Titeln in einen elitären Kreis aufsteigen: Bisher ist das Meister-Triple nur Helmut Bracht, Willi Burgsmüller (beide 1956, 1957, 1963), Lars Ricken, Stefan Reuter (beide 1995, 1996, 2002) sowie Kehl (2002, 2011, 2012) gelungen.

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